Bochum. (OK) „Desperation“ in Schwerte. Großstadtpunk in Bochum. Die kalifornischen Avengers – Hauptsache San Francisco – gastierten im legendären Bochumer Wageni und betörten ihre Zuhörer mit Oldies von 1977 – 1979, bei ein, zwei neuen Stücken. Der Sound brachial. Vor der Säule in der 111 Zuschauer fassenden Arena war es etwa 6 Songs auszuhalten. Es erinnerte phasenweise annähernd an den gehörgeschädigten Soundtechniker der Toten Hosen in den 1990er Jahren, aber nicht ganz so schlimm. Fünf bis zehnminütigee Pausen reichten völlig aus, um die lärmgeplagten Trommelfelle zu beruhigen. Ein Teil desWeiterlesen
Dortmund. (OK) Katzenköter probt heute nicht, hieß es. Monatelang hatten sie Zwangspause. Vertrieben durch Sturmfluten des unterirdischen Körnebachs. Wegen Brandstiftung durch Nikotinjunkies im Proberaumflur konnten die Invaliden nicht mehr auf die Paue hauen. Sie hatten ihre Fluppen laut Ermittlungen der Kripo in die gammelnden Teppiche geworfen. Alles verkokelt. Doch jetzt kam die Rettung: Das gute Hemd gewährt der besten Punkband Asyl in ihrem 1a-Proberaum in der Dortmunder Nordstadt. Wo früher Stahl produziert wurde, da werden jetzt heiße Eisen geschmiedet. Schon die Geleise, die mit der alten Zechenbahn zur Unterkunft führen,Weiterlesen
Bochum. (OK) Der Schiri sagt zu Antony Losilla: „Ey, ich bin da, wo bist Du?“ Der Käptn anwortet nicht. Der Schiri: „Ich weiß nicht, wo ich bin.“ Antony: „Was weiß ich, wo du bist.“ Eigentlich suchte er sein Auto. So ging es weiter das ganze Spiel über. Dieses Mal  bezog der parteiische Unparteiische nicht so viele Betten wie sonst, sondern gab nur haufenweise gelbe, grüne und Versichertenkarten nur an Bochumer Spieler für Allerweltsfouls, die Heidenheimer für ihre Tretereien nicht bekamen, obwohl Kampf ohne Ball. Schiri Patrick Ittrich annulierte sogar einenWeiterlesen
Bochum. (OK) Wohl kaum ein Spiel wurde so hochsterilisiert wie dieses. Abstiegsendspiel. Und fast genau so kam es auch. Hinterher fragte man sich: Was fand in meinem Darmstadt? Man kann es so oder so sehen, oder auch anders: Die Niederlagenserie gestoppt. Der Mythos der Unbesiegbarkeit zurückgekehrt. Oder ist es eben nur ein Mythos. Das 2:2 spricht für sich. Zu den Fakten. Schiri Sven Jablonski stellte sich bei Standards auf wie ein Cristiano Ronaldo Verschnitt. Ein Revolverheld mit Pfeife? Breitbeinig positioniert wie John Wayne, oder Ronald Reagan in einem B-Movie. EinWeiterlesen
Bochum. (OK) Die Bahn bekämpft ihre Arbeitnehmer, Lokführer und Kunden. Die Lokführer wehren sich. Die Kunden kommen nicht ins Stadion, damit sie nicht sehen, wie der unbesiegbare VfL von der DFMafia verpfiffen wird. Fußballmafia DFBahn macht Lewandowsky mit illegalen Elfern zum Torschüztenkönig. Füllkrug darf sein Bier im Stadion beim Elfer ungestraft verkippen. Noch besser Freiburg: Matze Ginter erwürgt Broschinski. Der Sportschau-Kommentator: „Er hat rechtzeitig losgelassen“, nachdem Broschinski mit Atemnot, Herzrasen etc. vom Platz getragen und im Bergmannsheil wiederbelebt werden musste. Sillilla köpft sich den Ball im Strafraum vorsätzlich an dieWeiterlesen
Bochum. (OK) Dritte Welt Deutschland. Den nächsten Schritt in den Untergang gingen DFB und Bahnsinn am Samstag, um den unbesiegbaren Bochumern den Zahn zu ziehen. Erst mal muss man dazu die Fäns aus dem östlichen Ruhrgebiet hindern, ins Stadion zu kommen, die bis 14.07 glaubten, sie würden mit der Bahn von Dortmund nach Bochum kommen. Abfahrt RE 6 nach Bochum um 14.07. Hunderte Bochumer sitzen im Zug. Dann die Durchsage: Dieser Zug hält nicht in Bochum, wird über Herne umgeleitet. Ohne Ankündigung, einfach so. „Dann sind wir zur 2. HalbzeitWeiterlesen
Bochum/Frankfurt/Blaubeuren. (OK) Der VfL ist 2024 einfach unbesiegbar. Letzter Beweis: Das unvergleichliche Spiel bei der Frankfurter Eintracht. Von Rindscurrywurst gestählt, entführten die Blauweißen hochverdient einen Punkt aus der hessischen Main-, Wein- und Bankenmetropole. Auch ohne Äppelwoi und grüne Sauce. Mehr Siege werden der Zuckertruppe aus dem Ruhrstadion, die jedoch auch auswärts antritt, stets verwehrt durch Schiedsrichter, auch Schiris genannt, die sich im eigenen Regelwerk nicht auskennen. Ausgesprochen ausgenommen davon werden muss jedoch der Schiri in Frankfurt, der völlig zu Recht den Namen „Unparteiischer “ tragen darf.  Er trägt seines ZeichensWeiterlesen
Dortmund. (OK) Obstkurve war im unverdienten Winterschlaf. Bis jetzt. Eine kurzfristige Fernreise zum Auswärtsspiel nach Dortmund weckte die Redaktion. Das Spiel endete wohl verdient 1:1. Zwei illegal getretene Elfer von Niklas Füllkrug werden abgezogen. Ein Elfer konnte gegeben werden, aber die Ausführung war verboten. Füllkrug unterbrach den Anlauf zwei Mal, um seinen Krug wieder zu füllen. Wir füllten auch den Krug. Gemäß dem Heimspiel-Erfolgsrapzept sollte der Glühwein auch den Auswärtssieg in Dortmund bringen. Also ab zum Getränkestand und nach Glühwein gefragt. Die Fachverkäuferinnen erklärten in unverständlichem Kauderwelsch etwas zum speziellenWeiterlesen