Bochum. (OK) Es war zwar noch nicht Mai, sondern Sonntagnachmittag um halb zwei, aber um 13.30 Uhr schien die Sonne bei Anpfiff. Und um 15.27 schien die Sonne bei Abpfiff. Aprilwetter. Die ganze Stadt war mit blauweißen Gierlanden bestückt. Betrunkene Schützen in blau und weißer Uniform bevölkerten um 12.30 Uhr die Fußgängerzone am Kinderkarussel. Das Fiege-Dosenbier stand griffbereit am Kiosk, um unversehrt den Radweg an der neufrisierten Castroper hinaufzuwandern. Maiabendfest ist der Tarnbegriff für Schützenfest. Eigentlich aber geht es zurück auf die uralte Tradition der Kuhfehde zwischen der Grafschaft MarkWeiterlesen
Lippstadt. (OK) Auf seiner außerordentlichen Kornferenz im westfälischen Lippstadt beschloss die DFB-DFL neue Regelungen im DFB-Pokal. Die Achtelfinale werden auf acht Wochen verteilt. Damit es zeitlich hinkommt, beginnt die erste Partie jeweils montags mit der ersten Halbzeit. Die zweite Halbzeit wird am Dienstag ausgetragen. Damit will die DFL (Deutsche Fußballliga Inc.) eine größere Fairness erzielen. Die zweite Partie beginnt am Mittwoch und endet am Donnerstag usw. „Viele Fans bekommen keine Tickets. Durch die Verteilung der Spiele auf mehrere Tage erhalten mehr Fans eine reelle Chance auf ein Ticket“, so DFL-AufsichtsratWeiterlesen
Bochum. (OK) Nur zwei Spiele mit Unterbrechung, aber jetzt ist er wieder zurück, der Nimmbus der Unbesiegbarkeit. Die Zuckertruppe um Uwe Kurze Hose hat wieder eiskalt zugeschlagen und Braun mit 4:1 zum Schweigen gebracht. Dabei mussten wir nicht einmal den Bus nehmen, um zum schönsten Ruhrstadion der Welt an der Castroper Straße zu gelangen. Stattdessen herrschte nur das sonntägliche Alltagschaos bei den Bahnen. Ein Bielefelder, 80 Jahre alt, war schon um 9 Uhr in Bielefeld losgefahren, um ins Ruhrstadion zu kommen. Wir trafen ihn um 12 Uhr in Kamen. Ein ZugWeiterlesen
Bochum. (OK) Anders als von der überragenden VfL Marketingabteilung probezeit, verstehen die Kieler Kraniche überhaupt gar keinen Spaß.  Im Gegenteil. Kurzerhand überfuhren sie den Nimmbus der Unbesiegbarkeit mit drei leicht erzielten Toren. Anders als in allen anderen Spielen unter Kurze Hose Uwe verpasste es der Coach, eine Mannschaft aufzustellen, die mit der nötigen Einstellung auf dem Platz steht. Drei Spieler hatten die Einstellung, die man für die 2. Liga braucht: Mitsubishi, Marschall und Pannewig, alle im ABC eng beieinander. Ein ums andere Mal ruderte Marshall wild mit den Armen umherWeiterlesen
Dortmund. (OK)  Der unbesiegbare VfL Bochum unter Uwe Kurze Hose wahrt seinen Nimmbus der Unbesiegarbeit auf Ewigkeiten. Schon wieder 1:1. Selbst die Berliner alte Dame Hertha mit ihrem allerteuersten Kader aller Zeiten konnte daran nichts ändern. Auch wenn die Damenfußballer noch ihren Aufstieg versiegeln wollten. Es half ihnen alles nichts. Mehr als ein verwandelter Elfer kam bei den Bemühungen nicht heraus. Teufelchen Fabsi Reese saß während des Spiels gemeinsam auf der Tribüne, während sich seine Sportskameraden unten auf dem Rasen die Haxen abliefen. Unerhört. Wie zu erfahren war, fuhren sie nachWeiterlesen
Bochum. (OK) Jede Woche ein neues Drama. Unentschieden um Unentschieden reiht sich in die Geschichte des VfL. Mal 0:o wie gegen Paderborn, mal 1:1, wie in Münster und gegen den Rekordmeister 1. FC Nürnberg. Rekordmeister unter sich:  Vor Wochen gegen Schalke, jetzt gegen Nürnberg. Immer dabei der VfL. Und die Rekordfans aus Nürnberg verliefen sich anders als ihre Kollegen aus Paderborn nicht in Gerthe. Sie fuhren mit der Bahn. Mit Uwe und seiner kurzen Hose. Mit ihm ist der VfL praktisch und theoretisch unschlagbar geworden. Ab und zu ein SiegWeiterlesen
Bochum. (OK) Auch im 23. Spiel nacheinander bleibt die von Uwe mit seiner kurzen Hose zusammengewürfelte Zuckertruppe des VfL Bochum unbesiegbar. Dabei standen alle Zeichen auf 5:0. Der Kiosk hatte noch Dosenbier. Die Sonne schien. Die Karnevalisten im Zug sangen „Bochum, ich komm aus dir“, obwohl sie nach Köln fuhren und aus Obstwestfalen, aber mindestens aus Hamm kamen. Auch die Chancenanzahl ließ eher auf ein 10:1, denn ein knappes Ergebnis hindeuten. Alles wäre drin gewesen. Ein Kantersieg, eine Schmach für die Obstwestfalen, eine richtige Klatsche, eine echte Deklassierung wäre mehr als verdientWeiterlesen
Münster. (OKW) Schon wieder verloren die Unbesiegbaren mit Uwe und seiner kurzen Hose kein Spiel, obwohl es hätte passieren können. Aber auch umgekehrt. Schon wieder ein Westfalenderby gegen einen Gegner, dessen Stadion nicht weit entfernt steht, aber Blaustelle ist. Deshalb passen nur rund 12.000 rein, davon 2000 Bochumer. Restlos ausverkauft. Unsere Sitzeplätze in Block F sehr gut gelegen, nahe am Gästeblock mit Ultras, die eine gute Leistung ablieferten. Ein breites Gesangsrepertoire mit genug Abwechslung und rhythmischer Trommelunterstützung. Nur der auf dem Zaun sitzende Obercapo macht Sorgen. Wegen der weichen Teile. DieWeiterlesen