Bochum. (OK) Es gibt einen angeblichen deutschen Meister, einen verträumten Meister und einen Teppichkleister. Jedoch gibt es nur einen echten Deutschen Meister: Das ist der VfL Bochum. Der Fußballclub aus der schönsten Stadt der Welt hat den kleinsten Etat in der Millionärsliga. Ergebnis: In der Relation des Verhältnisses von Etat zu Erfolg ist der VfL natürlich Deutscher Meister. Die Formel kleinster Etat (Platz 18) und demgemäß größter Erfolg (Platz 14) ergibt, dass der VfL vor Bayern steht, denn die Relation des Verhältnisses größter Etat (Platz 1) zum Tabellenplatz 1 istWeiterlesen
Bochum. (OK) Elvis ist immer noch Bochumer. Das sah man beim Spiel der Bochumer Elf gegen die Augsbürger Puppenkiste, bei der Elvis seit dieser Saison sein gutes Geld verdient. Der Augsbürger Träner hat es gemerkt und wechselte ihn in Hälfte 2 leider aus. Es machte sich sofort bemerkbar. Augsburg schoss noch ein Tor, aber zu wenig. Die Bochumer wiederum schossen bei diesem Spiel oft genug aufs Tor, so dass drei Kugeln in der Puppenkiste einschlugen. Es war ein Spiel mit 2 Hälften. Es walkte hin und her. Der Schiri war inWeiterlesen
Bochum. (OK) … sagte Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem Spiel beim VfL Bochum. In Echt wusste er genau was passiert war. Die Dortmunder hatten mit ihren vielen linken Füßen reihenweise Chancen versiebt. Julian Brandt hatte die Ursache fürs schwarzgelbe Versagen erkannt: „Unvermögen“. Die anderen Dortmunder jedoch bejammerten einen angeblich nicht gegebenen Elfmeter. In der Szene hatte der rüde Adejemi auf den wehrlos am Boden liegenden Danilo Soares eingetreten. Nicht die erste rotwürdige Szene von Adejemi, der schon gelbvorbelastet war. Während die schlechten Dortmunder Verlierer über angebliche Schiedsrichterfehlentscheidungen lamentierten, wasWeiterlesen
Bochum. (OK) Wenn der VfL eins hat, dann das: Die leidensfähigsten Fans der Welt (Bild). Der Beweis: Das 1:5 gegen 11 Wolfsbürger und einen Schiri. Da war der VfL in allen Statistiken überlegen. Mehr Spielanteile, mehr Torschüsse, mehr Ballbesitz, mehr gewonnene Zweikämpfe, mehr Ecken, mehr Großchancen, mehr gelbe Karten. Verantwortlich für die gelben Karten war Schiri der Felix Brüch. In der 40. Minute pfiff der Wolfsbürger den unwiderstehlich allein aufs Tor von Kuno Casteels durchbrechenden Jimmy Antwi-Adjei ab, just als der Stürmer den Torhüter schon umkurvte. Dr. Felix, der Unglückliche,Weiterlesen
Bochum. (OK) Eine Mannschaft wie ein Urlaub. Ein Osterurlaub. Der VfL Bochum spielte in Hälfte 1 und phasenweise auch in Hälfte 2 so wie in den Osterferien. Die Bochumer waren die Osterhasen. Die Stuttgarter waren die Igel, immer schon da und schön stachelig wie ein Kaktus im Osterhasennest. Man fühlte sich zurückversetzt in längst vergessene Zeiten, wo ein Heiko Herrlich die Bochumer Mannschaft als Osterhasen charakterisierte. Da spielt die Truppe großartig auf gegen Köln, Leipzig und Frankfurt, holt sieben Punkte aus drei Spielen und vergeigt wieder das Endspiel. Wie gegenWeiterlesen
Frankfurt. (OK) Die Frankfurter konnten es nicht fassen. Auch der Lokführer konnte es nicht fassen. Der Underdog aus Bochum hatte bei der Frankfurter Eintracht lässig mit 1:1 gewonnen. Zugchef Jochen: „Meine Damen und Herren, liebe Fahrgäste. Wir haben unvorhergesehen in Finnentrop angehalten.“ Und das kam so: Der Lokführer hatte Finnentrop mit Lennestadt-Altenhundem verwechselt. So gelangte der IC von Friedberg nach Münster zu einem außerplanmäßigen Halt in Finnentrop/Sauerland. Alle waren verblüfft: Die Fahrgäste, die wartenden Reisenden in Finnentrop über den Zug, in den sie nicht einsteigen durften, der Zugchef Jochen und sogarWeiterlesen
Bochum. (OK) Eine Szene steht symbolisch für das ganze Spiel. Timo Werner läuft kreuz und quer pupsend über den Rasen. Erhan Masovic kommt in seiner unnachahmlichen Art immer näher. Timo Werner erkennt, dass er gegen den bärenstarken serbischen Bären keine Chance hat. Er macht den Schritt nach rechts, tritt Masovic mit der Wade unter die tiefer gelegten Stollen. Timo Werner fällt theatralisch wie eine Arien singende Diva zu Boden und lässt noch einen Pillepups. Der sonst souveräne Schiri zeigt Masovic, der gar nix dafür konnte, einen gelben Karton. Dagegen hattenWeiterlesen
Bochum. (OK) Daheim hatte der VfL den Status der unbesiegbaren Unbesiegbarkeit errungen. Fünf Heimsiege gegen Spitzenteams wie Union Berlin, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, TFB Hoffenheim, Hertha BSC und wie sie alle heißen. Doch dann. Doch seit dem Pokalausschied gegen die Biene Majas aus der Nachbarstadt haben die Blauweißen beschlossen, schießen wir keine Tore mehr. Schießen uns stattdessen den Ball selbst ins eigene Tor. So wie zuletzt gegen Schalke, die erst keine, dann eine Torchance hatten. Aber die waren alle drin. Der VfL hingegen versemmelte alle vier bis fünf. Ralf FährmannWeiterlesen