Wiesmoor. (OKO) Das sind englische Wochen. Das ist noch ehrlicher Fußball im Ottermeerstadion. Keine Ampelmänner, die in Liga 1 Bälle ins Aus trudeln lassen. Ganz anders die Männer des VfB Wiesmoor. Nun zwei Tage nach dem packenden Lokalderby gegen den SV Großefehn ging es im Freitagabendheimspiel gegen den Aufsteiger Ostfrisia Moordorf. Und wieder Flutlicht. Die Moordorfer gingen kämpferisch zu Werke, ließen anfangs kaum Spielfluß zu, und arbeiteten sich sogar einige Chancen heraus. Aber dann schlug der Wiesmoorer Kapitän Niklas Homes eiskalt zu. Zwei schöne Tore steuerte er vor der PauseWeiterlesen
Wiesmoor. (OKO) 0:0 ist an sich kein richtig gutes Ergebnis. Das Bezirksliga-Lokalderby zwischen VfB Wiesmoor und SV Großefehn war ein Klassespiel mit zahlreichen Riesenchancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten. Letztlich war das torlose Unentschieden ein gerechtes Resultat, fanden 320 Zuschauer bei diesem Knüller im Ottermeerstadion, zu dem auch schon mal 800 Zuschauer kamen und für ein ausverkauftes Haus sorgten. Das Wiesmoorer Publikum ist gemischt, jung und alt, Frauen, Kinder und Männer. Vorm Spiel und in der Pause unterhält der Verein seine Gäste mit guter Musik. Es gibt AC-DC,Weiterlesen
Bochum. (OK) 26.000 haben es gesehen, und sie bejubelten den grandiosen VfL. Weil Bochumer mit Zügen fahren, die laut Anzeigentafel ausfallen sollen. Zum Spiel: Überraschend schoss der Spieler  Sammi Sane ein Tor, der selten ein Tor trifft, geschweige denn erzielt. Er trägt Pelzmäntel. Die Bochumer begannen wie die Feuerwehr, spielten fünf bis sechs Hundertprozentige heraus, doch der Schiri wollte nicht, dass der Ball ins Tor geht. Er foulte einen Bayernstürmer und gab Elfmeter. Bayern gewann knapp. Grund: Bayrische Agenten hatten den nassen Rasen gewässert und mit Schmierseife geschmiert, auf demWeiterlesen
Bochum. (OK) Der Weg führt die Castroper Straße hinauf zum Fußballtempel des Kohlenpotts: Das ehrwürdige Ruhrstadion. Jetzt als „Amphi-Theater“ für Schlangen 25.000 träumen vom 2:0 der Vorsaison gegen den Karnevalsverein. Manuel Riemann, Konstantin Stayfilidis, Gerrit Holtmannn und Erwin Masovic träumten vom UEFA-Cup. Schiri Robert Zwayer träumte von den neuen Fußballmafiaregeln bei Handspiel. Für Elfmeter muss seit jetzt ein Vorsatz bewiesen werden. Robert Zwayer hatte zwar noch nicht einmal das Handspiel von Maxim Leitsch an sich erkannt, sah sich aber auf Anweisung aus dem Kölner Partykeller die heiß diskutierte Szene perWeiterlesen
Spiekeroog. (OK) Man traut seinen Ohren nicht. Ja sind wir im Ruhrgebiet? Spielt Katzenköter? Oder der VfL Bochum? Nein. Es ist der Chor der Kreuzkantorei Herne, der an der Ecke Norderloog die schönsten Lieder schmettert. Zwei sitzen in der Sonne auf der Bank am Rathaus in Spiekeroog und entspannen sich, nicht das sich anbahnende Gute ahnend. Einer trägt ein blauweißes T-Shirt von Ozzy Osborne aus Spanien. Doch dann dringt ein wohl klingender Schall an die Ohren der Zuhörer. „Glück auf, Glück auf! Der Steiger kommt, und er hat sein blauweißesWeiterlesen
Bochum. (OKVfL) Es ist Zeit für ein Loblied auf den VfL Diesen besten aller Fußballvereine im Westen, aus der schönsten Stadt der Welt, mit dem fragwürdigsten Trikotsponser des öbstlichsten Ruhrgebiets im westlichsten Westfalen. Wir haben die besten Fäns, die besten Komponisten (Hier kommt der VfL, der Holtmann der ist superschnell), die besten, intelligentesten und nettesten Spieler. Die besten und schnellsten Torschützen. Spieler sowieso. Den verrücktesten Torhüter. Dieser Verein hat mit dem geringsten Etat aller Bundesligisten das bestmöglichste Ergebnis erzielt. Hat den vermeintlichen Meister Bayern München mit 4:2 besiegt. Ist dieWeiterlesen
Bochum. (OK) Gerade hatte das mutmaßliche Schirigespann eine vermeidliche Fehlentscheidung getroffen, als Sebastian Polter wie von der Tarantel gestochen von einem dicken Gladbacher im Strafraum zu Rasen gerissen wurde, da flog er schon, der Bierbecher, der den Linienrichter voll am Kopf traf. Im Becher war Bier. Schiedsrichter Cordhose musste sich hernach nicht mehr mit der Frage beschäftigen, Elfer oder nicht, er konnte das Spiel erst unter- und dann abbrechen. 20 Minuten vor Schluss. Sonst hätten wir noch mindestens 3:2 gewonnen. Und warum? Die Sache hat mit einem Missbildungsstand zu tun.Weiterlesen
Frankfurt. (OK) Der VfL spielte in Frankfurt zugunsten von Jürgen Grabowski. Das musste die Obstkurve sehen. Warum? Weil die Eintracht in ihrem Stadion auch eine Obstkurve für Gästefäns hat. Und weil der VfL eine Auswärtsfahrt für invalide Vereinsmitglieder ab 55 anbot. Und natürlich weil wir mit der Eintracht seit dem 1988 gestohlenen Pokalsieg noch Hühnchen zu rupfen haben, auch wenn wir das Hinspiel 2:0 gewonnen hatten. Also nichts wie hin. Schließlich bietet die Eintracht auf dem Gästeparkplatz P 9, den manche Busfahrer trotz Schild nicht finden, ein blauweißes Zeltfestival ohneWeiterlesen