Dortmund. (OK) Die Zuschauer im restlos überfüllten Kaffeehaus Banane brüllten die ausgelaugten Katzenköter zu drei Zugaben, die sie zwar gern, aber kurz vorm Schlaginfarkt gaben. Drei Zugaben nach zuvor 16 Songs. Fast eine Stunde spielte die Band. Das bedeutet Rekord. Beim Katzenköter-Auftritt im Untergrund ist das Publikum wichtiger als die Band. Nur die gute Stimmung der netten, lauten und musikbegeisterten Zuhörer treibt die Invalidenband zu ungeahnten Höchstleistungen an Instrument und Stimmband. Seit 26 Jahren touren Katzenköter kreuz und quer durch Dortmund. Jetzt sind sie endlich angekommen. Im Café Banane anWeiterlesen
Bochum. (OK) Das Beste kam schon eine Stunde vor dem Spiel und damit zu früh. Die Blauwale sangen zur Einstimmung die neue VfL-Hymne: „Uwe, Uwe kurze Hose“. Ihr dank an den neuen Trainer Uwe Rösler. Ein potentieller Nr. 1 Hit. Doch auch das Spiel bot ein Spektakel. Sechs Tore, Super Sturm, Wacklige Abwehr. Der VfL ist unter Uwe praktisch unschlagbar. Die „Unbesiegbaren“. Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur einen echten Ohrwurm produziert, sondern zeigen sich auch gut informiert und textsicher. „Die Standards sind jetzt krass – manchmal“. Nicht ihrWeiterlesen
Dortmund. (OK) Eine der sagenhaftesten Dortmunder Bänds ever ist der SVW. Zu Deutsch: Schwimm-Verein Wetshofen, SV Waldhof-Mannheim oder samstags vormittags weiterlaufen. Obstkurve-Zeichner Olli (R.i.F.) blickt rechtzeitig vor Weihnachten zurück in die legendäre Geschichte dieser weltberühmten Band, die der Nachwelt zum Beispiel das sagenumwobene „Der Mond ist aufgegangen“ als Single hinterlassen hat. Erschienen 1987 auf dem eigenen 20.53 Uhr Records Läbel. Gefunden wurde das Material 2025 in den Tiefen des Archivs von Dörfel, weil das „Günther und die Test Flug Ladies“-Archiv, des ehemaligen Vereinsorgans des SVW, an dem Olli maßgeblich mitgearbeitetWeiterlesen
Dortmund. (OK) Freunde maritimer Klänge kamen im Subrosa voll auf ihre Kosten. Die Spiekerooger Friesenpunk-Rocker Shanty Killers und die Dortmunder Invaliden Katzenköter kaperten die Dortmunder Hafenschänke Subrosa. 80 Feierbiester brüllten lautstark nach Zugabe. Beide Bands verzeichnen anders als die Weltwirtschaft Wachstum: Von 3 auf 4 Musiker. Cornel der Klabautermann mixte einen soliden Sound zusammen, so dass es den Bänds auf der engen Bühne Spaß machte. Damit wurde der zweite Teil des Bändaustauschs Dortmund-Spiekeroog ohne Förderung der Stadt Dortmund abgeschlossen. Folgerichtig wurde OB Westphal nach dem Konzert abgewählt. Das konnten dieWeiterlesen
Spiekeroog. (OK) Die Shanty Killers sind zurück beim Dorffest.  Noch ist die Insel also nicht verloren. Und sogar der Inselbote hat diesen musikalischen Leckerbissen angekündigt. Da durfte die Redaktion nich fehlen. Sie fuhr in den unverdienten Urlaub auf die schönste Insel der Welt. Ohne Autos, ohne Flughafen, mit Zeltplatz und Kiosk. Aber mit Dorfestival. Auch die Yogalehrerin Maxie sang beim Dorffest wieder schöne Lieder, Oldies, Evergreens und andere Hits zusammen mit Shanty Killer Werner, der locker auf fünf Stunden Spielzeit an der Gitarre kam. Das bedeutet Rekord. Auch in andererWeiterlesen
Dortmund. (OK) Wie jedes Jahr, so gab es auch dieses Jahr wieder Ska im Westpark, auf der ehemaligen Fußballwiese von Dynamo Doppelkorn Da, wo früher begnadete Nachwuchsfußballer aus Dortmund an ihrer Technik feilten, spielen heuer traditionell Skakünstler aus ganz Europa zum Tanz auf. Das Festival ist für jung und Alt. Im Restwestpark ist Ballerbude. Nicht weit entfernt deppern Vatertagsboxen Ballermannsound. Die Nachbarn sind begeistert. Die Anwohner bevorzugen Ska. Für ältere Besucher spielten um 16.13 Uhr die Bundesliga der gewöhnlichen Gentlemen mit ihrem Hit „Es ist nett net zu sein“, dasWeiterlesen
Maralago. (OKUS) Erlebt Antiamerikanismus seine eine Renaissance? Diese Frage stellt jetzt akut die Fernuni Rejkjavik im Auftrag der Obstkurve-Forschung. Hintergrund: Nostalgie. Bei diversen Veranstaltungen graben international versierte Dejays alte Platten aus und spielen sie ab: Die LP „Yankees raus“ der Hamburger Punkband Slime ist dafür nur ein Beispiel. Ein anderes ist das Lied „Fuck the USA“ der schottischen Band Exploited auf der LP „Troops of Tomorrow“ (1982). Ist Schottland eine Hochburg des Antiamerikanismus? Diese Frage wirft das Lied der ebenfalls schottischen Oi Polloi auf mit dem Titel: „Americans out“ (1986), „hearWeiterlesen
Dortmund. (OK) Helge Schneider benutzte nur zwei Gitarren bei seinem Auftritt im Dortmunder Konzerthaus. „Ich habe 600 Gitarren. Die anderen sind im Auto.“ Der Künstler aus Mülheim Ruhr präsentierte sein neues Programm im Konzerthaus Dortmund. Die Lieder sind noch sozialkritischer, politischer, aber auch romantischer. Während er sein Handwerk versteht und das Publikum gut zwei Stunden lang bestens absurd unterhielt, kann man das von den Architekten des Konzerthauses nicht sagen. „Die Architekten saßen hier und waren voll drauf. Blau bis unters Dach. Deshalb auch das blaue Licht“, berichtete Helge nach derWeiterlesen