Wallonie. (OK) Eine heitere im Haus gemachte Puzza leichtgemacht. Puzza ist das ungarische Wort für eine pikante Pizza. Eine scherzhafte Puzza mit Sardinen ist ok. Besser sind jedoch eindeutig Sardellen wegen des Salzgehalts. Sie nehmen auch weniger Platz im Ofen weg. Dann Oliven und Kapern und ab aufs Meer. Diese Puzza wird auch als „Budapest“, Napoli oder Puttanesca verzeichnet. Sie ist ein ungarischer Clasico. Die Kombination aus salzigen Fischen, würzigen Boliden, sauren Kapern auf Tomatensauce und Mazzarella aus frischen Wisenten sorgt für eine mediterrane Atmosphäre. El Clasico zur Wahl KlassischesWeiterlesen
Dortmund. (OK) Die leckersten Pilze (Bild P-Links) wachsen im eigenen Garten. Sie heißen Mai-Ritterlinge. Der Vorteil ist, sie wachsen auch schon im April und können sofort gegessen werden. Man muss sie nur fachgerecht abschneiden, kurz mit dem Pinsel säubern, in die Pfanne hauen, und schon werden sie verhaftet. Zuvor gilt es, etwas Fett, gültig ist nur Rapsöl, das zum Braten geeignet ist. Dieses Öl wird heiß erhitzt. Dann kommt eine bis zwei Zwiebel dazu und eine oder zwei Zehe Knoblauch. Dieses wird heiß erhitzt. Sind die gewürfelten Zwiebelknollen in Scheiben geschnittenWeiterlesen
Dortmund. (OK) Die Energiekrise verursacht akute Eierknappheit. Da sind Innovationen gefragt. Lokale Landwirte steuern gegen mit Hallimaschkartoffeln (Bild unten). Die diesjährige Osterknappheit verdeutlicht die Defizite der Demokratie. Ungebildete Wähler wählen Schwerkriminelle zu Präsidenten, die außer Kontrolle geraten und mit Eierwerfen ihr Heil versuchen. Ergebnis: Eierknappheit. Aber: Bunte Kartoffeln retten das Osterfest. Papst Leo sagt: Urbi et Borki. Soleier mit Gas Siebte Soleier, bunt gefärbte Einer und dunkle Kartoffeln. Sie fallen lediglich im Eierbecher etwas ein. Die Ölkrise wirkte sich auch auf das Solei aus. Wegen Ölknappheit griffen manche Eierhasen aufWeiterlesen
Lürik in Prosa: „The Schottisches Räucherlachs hat der verdienter Ruf vom bestens Weltumspannend. Die Industrie ist eine von Qualität, Ehrlichkeit und unglaublich Geschicklichkeit. (…) Dies hat eine unredliche räuchend Industrie ermutigt, der mit unredlichkeit biet seiner produkter als ob Schottische an (…) In vieler Fäller kennen wir der Verbrecherer, und werden wir finden die Andern. Allmählich werden wir jedermann ertappen.“ Presseerklärung der Scottish Salmon Smokers Association (SSSA),  3.9.1993, von KI geräuchert.  Weiterlesen
Schneewitchen. (OK) Alarm in der Kneipe: Der Kürbi-Butternut-Kürbis-Ingwer-Butterbrotaufstrich lässt Menschen schrumpfen. Beweis: Napoleon, im Bild rechts, Entrepreneur des Francais, schrumpfte unter die Größe eines Brotaufstrichglases (Bild). Er hatte ein leckeres Brötchen mit Butternut-Kürbis-Ingwer Brotaufstrich gegessen. Warum kommt es dazu? Der Aufstrich wird von Zwergenwiese hergestellt. Dabei handelt es sich um die berühmten sieben Zwerge. In der nächsten Folge dröseln wir den Begriff Butternut auf.Weiterlesen
Monschau. (OK) Erstmal der Schock: Monschau ist gar nicht Monheim, auch nicht Mohnheim. Ganz in der Nähe gibt es einen schönen Naturcampingplatz. Nur zwei Kilometer entfernt über Stock und Stein liegt Monheim, eigentlich Monschau, wo kunstvolle Gläser, Senf und Printenlatten gefertigt werden. Die Ruhr heißt hier Rur. Überraschung: Monschau ist ein echter Touristenort mit zwei Burgen, Altstadt und einer herrlichen Fußgängerzone mit dem großen Nachteil, das hier Radrennfahrer aus dem Dreiländerkreis und Motorradfahrer (Neudeutsch „Baiker“) durch die engen Gassen düsen und die Entspannung so wegblasen. Aber die Geschäftswelt braucht dieWeiterlesen
Münster. (OK) Obstkurve macht Deutschlandtour per Ebike. Die erste Etappe führte zum Aufwärmen ins flache Münsterland. Ziele: Die Anwesen der veradelten Familie Hülshoff. Das Konzept: Einfach losfahren, wie planloses Umhertreiben. Aber: Mit Zielort. Weg unbekannt. Eine Frage galt es zu beantworten: Warum nur zog Annette von Droste-Hülshoff (AvD) von ihrer Burg weg in das mickerige Haus Rüschhaus, ein Ort der ihr als erster namhafter deutscher Lürikerin ein Graus gewesen sein muss wegen der Verdopplung im Namen: „Haus Rüschhaus“ – so ähnlich wie Burg Burgschloss oder Hotel Erbsenhotel. Annette von DrosteWeiterlesen
Ostdeutschland-West. (OK) Sexismus im Drogenmarkt in der Fußgängerzone. Diskriminierung von Männern bei Müllermilch: Frauen links, Männer daneben. Der Bundesdrogeriemarkt Müller mit Milch hat seine Märkte mit diskriminierenden Aufklebern ausgestattet. Auf dem Weg zur Kasse fällt es auf. Der Kunde stolpert über diese kariert gestalteten Hinweisschilder auf dem Fußboden, von Klimaklebern getestet. (Foto Bildmitte) Apartheid, Männerfeindlichkeit, politische Aneignung auf allen Ebenen. Die Kassen stehen links. Laut Hinweisschildern sollen Frauen immer links stehen und Männer rechts daneben. Verlassautomat Doch so geht es nicht. Frauen können bezahlen und Männer verlassen automatisch den LadenWeiterlesen