Spiekeroog. (OKS) Katzenköter, die wohl gebeuteltste Punkbänd des östlichen Ruhrgebiets, schwimmt aus dem überfluteten Proberaum zur #Spiekeroog-Party mit den Lokalmatadoren Shanty Killers (Bild). „Spiekeroog-Party“ hieß es nicht nur im Song der Inselpunkrocker, sondern auch bei den 120 zahlenden Zuschauern im Inselkino der schönsten Nordseeinsel der Welt. Sie ließen sich von den einprägsamen Mitsing-Hits der beiden Bands mitreißen. Aber der Reihe nach. Spiekeroog hat keinen Flughafen, natürlich keine Autos, wenig Fahrräder und eine eigene Punk-Rock-Band. Die Shanty Killers. Mitglieder der Dortmunder Punkband Katzenköter verbrachten bereits mehrere Urlaube in diesem grünen Inselparadies,Weiterlesen
Bochum. (OK) Die Nachrichten überschlagen sich. Massenkarambolage auf der A 1. Rheinmetall Dortmund kooperiert jetzt mit Borussia Borsig Berlin. Und der VfL Bochum gewinnt seine Unabsteigbarkeit zurück. Da konnten die siegesgewissen Düsseldorfer mal ihr blaues Wunder erleben. Eigentlich ein blau-weißes Wunder. Das Rückspiel begeisterte ganz Fußball Deutschland. Bochum drehte den 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel, gewann in Düsseldorf mit 3:0, überstand oder dominierte die Verlängerung und fand zu alter Elfmeterschießerstärke zurück. Noch ein weiteres Jahr Bundesliga ohne Geld, gegen Schurkenvereine, von skrupellosen Sponsoren dominiert. Da könnt Ihr Euer blaues Wunder erlebenWeiterlesen
Bochum. (OK) Das war so ein Scheißspiel, wo nix klappt. Erst fährt die Bahn pünktlich, dann schmeckt der Kalbsdöner einigermaßen gut, obwohl mit Minztzazicki. Sogar der Fußweg klappte, obwohl das Smartfon vor Anpfiff runterfiel, weswegen es keine Fotos von diesem äußerst denkwürdigen Spiel gibt. Gewonnen hatte die Fortuna schone eine Stunde vor Anpfiff. Erst sangen sie in der Gästeecke „Absteiger, Absteiger“. Die Bochumer antworteten: „Düsseldorfer Hurensöhne“. Die Düsseldorfer sangen danach die ganze Zeit in englischer Manier „Oleee Fortuna, Olee, Olee“, untermalt von heißen Trommelrythmen. Da kann jeder mitmachen. Mitreißend selbstWeiterlesen
Köln. (OK) Die Redaktion hatte ihre Europatournee über Luxemburg-Nord, Mosel-Süd und Köln extra so terminiert, dass am Mittwoch, 15. Mai, der Besuch des Konzerts der finnischen Frauenbänd Maustetytöt im Kölner Stadtgarten ermöglicht werden sollen könnte. Das Team packte am frühen Morgen seine Koffer im mosel Dorf Nissel, fuhr am Fluss entlang Richtung Köln, kam an, fand eine zentral gelegene Unterkunft in einem Souterrain und ging von dort gegen 18 Uhr zur Veranstaltungshalle. 10 Minuten nach Fußweg gelang die Ankunft und man las ein Plakat. Auf dem stand: „Das heutige KonzertWeiterlesen
Bochum. (OK) „Desperation“ in Schwerte. Großstadtpunk in Bochum. Die kalifornischen Avengers – Hauptsache San Francisco – gastierten im legendären Bochumer Wageni und betörten ihre Zuhörer mit Oldies von 1977 – 1979, bei ein, zwei neuen Stücken. Der Sound brachial. Vor der Säule in der 111 Zuschauer fassenden Arena war es etwa 6 Songs auszuhalten. Es erinnerte phasenweise annähernd an den gehörgeschädigten Soundtechniker der Toten Hosen in den 1990er Jahren, aber nicht ganz so schlimm. Fünf bis zehnminütigee Pausen reichten völlig aus, um die lärmgeplagten Trommelfelle zu beruhigen. Ein Teil desWeiterlesen
Dortmund. (OK) Katzenköter probt heute nicht, hieß es. Monatelang hatten sie Zwangspause. Vertrieben durch Sturmfluten des unterirdischen Körnebachs. Wegen Brandstiftung durch Nikotinjunkies im Proberaumflur konnten die Invaliden nicht mehr auf die Paue hauen. Sie hatten ihre Fluppen laut Ermittlungen der Kripo in die gammelnden Teppiche geworfen. Alles verkokelt. Doch jetzt kam die Rettung: Das gute Hemd gewährt der besten Punkband Asyl in ihrem 1a-Proberaum in der Dortmunder Nordstadt. Wo früher Stahl produziert wurde, da werden jetzt heiße Eisen geschmiedet. Schon die Geleise, die mit der alten Zechenbahn zur Unterkunft führen,Weiterlesen
Bochum. (OK) Der Schiri sagt zu Antony Losilla: „Ey, ich bin da, wo bist Du?“ Der Käptn anwortet nicht. Der Schiri: „Ich weiß nicht, wo ich bin.“ Antony: „Was weiß ich, wo du bist.“ Eigentlich suchte er sein Auto. So ging es weiter das ganze Spiel über. Dieses Mal  bezog der parteiische Unparteiische nicht so viele Betten wie sonst, sondern gab nur haufenweise gelbe, grüne und Versichertenkarten nur an Bochumer Spieler für Allerweltsfouls, die Heidenheimer für ihre Tretereien nicht bekamen, obwohl Kampf ohne Ball. Schiri Patrick Ittrich annulierte sogar einenWeiterlesen
Bochum. (OK) Wohl kaum ein Spiel wurde so hochsterilisiert wie dieses. Abstiegsendspiel. Und fast genau so kam es auch. Hinterher fragte man sich: Was fand in meinem Darmstadt? Man kann es so oder so sehen, oder auch anders: Die Niederlagenserie gestoppt. Der Mythos der Unbesiegbarkeit zurückgekehrt. Oder ist es eben nur ein Mythos. Das 2:2 spricht für sich. Zu den Fakten. Schiri Sven Jablonski stellte sich bei Standards auf wie ein Cristiano Ronaldo Verschnitt. Ein Revolverheld mit Pfeife? Breitbeinig positioniert wie John Wayne, oder Ronald Reagan in einem B-Movie. EinWeiterlesen