Bochum. (OK) Die neu formierte Zuckertruppe kann nach glänzendster Vorbereitung sogar in Überzahl gewinnen. Gegen 123 Elversberg stellte der Schiri ruckzuck einen Elversberger unberechtigt vom Platz. Er versuchte seinen Fehler zu kompostieren, indem er serienweise gelbe Karten gegen Bochumer verteilte. Sein Plan ging schief. Bochum gewann 2:0. Der Schiri hatte nicht bedacht, dass Überzahl für den VfL ein Nachteil ist. Umgekehrt waren die 15 gelben Karten ein Vorteil für den VfL. Sogar im Pokal in Berlin bei Dynamo. An der Castroper in Berlin gewann der VfL trotz doppelter Überzahl nach Verlängerung,
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Dortmund. (OK) Wahre Kunst: Dortmund. Hauptfriedhof-Nordwand, zwischen Haltestellen Knappschaft und Körne gelegen. Immer der S 4 entlang. Regelmäßig scheut die Redaktion keine Kosten und Mühlen, um die Leser mit den schönsten neuen Pieces an der Wall of Fame am Dortmunder Hauptfriedhof zu verwöhnen. Keine Kosten, eher Mühlen. Letztes Mal gab es noch etwas zu meckern über die neue Flut an nicht schönen Tags mit ohne Inhalt und wenig Form. Die sind hier nicht im Bild, sondern nur Masterpieces. Das liegt aber immer auch an der Blickrichtung des Betrachters, wie die
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Dortmund. (OK) Wie jedes Jahr, so gab es auch dieses Jahr wieder Ska im Westpark, auf der ehemaligen Fußballwiese von Dynamo Doppelkorn Da, wo früher begnadete Nachwuchsfußballer aus Dortmund an ihrer Technik feilten, spielen heuer traditionell Skakünstler aus ganz Europa zum Tanz auf. Das Festival ist für jung und Alt. Im Restwestpark ist Ballerbude. Nicht weit entfernt deppern Vatertagsboxen Ballermannsound. Die Nachbarn sind begeistert. Die Anwohner bevorzugen Ska. Für ältere Besucher spielten um 16.13 Uhr die Bundesliga der gewöhnlichen Gentlemen mit ihrem Hit „Es ist nett net zu sein“, das
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Bochum. (OK) Und wenn einmal der Abstieg naht, sagen alle das hab ich schon immer geahnt. Die Mannschaft kriegt wieder nix auf die Kette seit Bayern. Hecking lässt Holtmann nicht von Anfang an spielen. Es geht schief. Das ganze Stadion hüpft und springt. Olé Olé. Abstieg, für herkömmliche Vereine eine traurige Geschichte. Nicht so neuerdings in Bochum. 22.500 feiern die verdiente 1:4 Niederlage und die beiden Legenden Toto Losilla und Christian Gamboa. Nicht mal drei Punkte drei Bier gab es zu seinem Abschied. Aber „Dosenbier wollen wir“. Es war ein
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Hamm. (OK) Hamm ist der Lost Place der Bahn 2025. Gestern herrschte dort völliges Chaos. Hunderte von Reisenden stiegen auf E-Scooter um. Andere gingen zu Fuß nach Hause. Zum Beispiel nach Schwerte. Die Schienenersatzverkehr-Busse des RE 7 zwischen Hamm und Hagen fielen zwischen 16.30 Uhr und 19 Uhr alle aus, obwohl auf der App angekündigt. Ein Mitarbeiter: „Zwischen 16.30 und 19 Uhr habe ich hier keinen auf dem Zettel stehen.“ „Aber wir stehen hier, ungefähr 200, die seit 16.30 Uhr auf den SEV nach Hagen warten“, sagte eine Kulturmanagerin aus Schwerte,
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Bochum. (OK) Hohle Ziele verfolgten die Bochumer Ultras und die edle die Vereinsführung: Das Ruhrstadion als Ballerbude. Ein Pilotprojekt mit bundesweiter Alleinstellungsperiode. Eine „Beschallungsanlage“ sollte beim Spiel gegen die Eintracht aus Frankfurt feierlich eingeführt werden. Wir waren von dem P-Links Bochum e.V. der jetzt aber sitzen darf, schon sehr gespannt auf die Darbietungen des allseits beäugten Oberkapos, die nicht mehr nur über ein Megalophon, sondern per Mikro über die Lautsprecheranlage des Stadions verstärkt werden sollte. Der Plan: Gesungen werden darf nur das, was der Vorsänger vorgibt, sonst käme es gar
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Maralago. (OKUS) Erlebt Antiamerikanismus seine eine Renaissance? Diese Frage stellt jetzt akut die Fernuni Rejkjavik im Auftrag der Obstkurve-Forschung. Hintergrund: Nostalgie. Bei diversen Veranstaltungen graben international versierte Dejays alte Platten aus und spielen sie ab: Die LP „Yankees raus“ der Hamburger Punkband Slime ist dafür nur ein Beispiel. Ein anderes ist das Lied „Fuck the USA“ der schottischen Band Exploited auf der LP „Troops of Tomorrow“ (1982). Ist Schottland eine Hochburg des Antiamerikanismus? Diese Frage wirft das Lied der ebenfalls schottischen Oi Polloi auf mit dem Titel: „Americans out“ (1986), „hear
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Dortmund. (OK) Helge Schneider benutzte nur zwei Gitarren bei seinem Auftritt im Dortmunder Konzerthaus. „Ich habe 600 Gitarren. Die anderen sind im Auto.“ Der Künstler aus Mülheim Ruhr präsentierte sein neues Programm im Konzerthaus Dortmund. Die Lieder sind noch sozialkritischer, politischer, aber auch romantischer. Während er sein Handwerk versteht und das Publikum gut zwei Stunden lang bestens absurd unterhielt, kann man das von den Architekten des Konzerthauses nicht sagen. „Die Architekten saßen hier und waren voll drauf. Blau bis unters Dach. Deshalb auch das blaue Licht“, berichtete Helge nach der
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