Kurz nach Richten

594. (OK) Menschen sterben, werden ermordet, abgeschlachtet, vergewaltigt, verhungern oder verdursten im Straßenverkehr. Und jetzt das. Ampel auf Rot. In 594. Mitten im Pott werden Verkehrsteilnehmer von Schuhen massakriert. Passanten, Autofahrer, Schützenvereinsmitglieder beschweren sich. Lederschuhe baumeln seit Wochen unbehelligt an Ampeln herum. Als Galgenboten sozusagen? Die Schuhe sehen gut aus, aber keiner hat sie abgeholt. Im Gegenteil. Sie sehen eigentlich ganz harmlos aus, sogar unterhaltsam. Aber sie haben schon so manchen Bürger schwer verletzt. Am Kopf und auch an der Schulter. Einwohner haben Angst vor den Schuhen. Wie der LokalzeitungWeiterlesen
Berlin. (OK) Obstkurve verhinderte Hausverkauf für zwei Minuten. Wir hatten Ende Februar 2015 berichtet, wie die bundeseigene „Bundesanstalt für Immobilienaufgaben“, kurz: Bima, ihre Immobilien mitsamt Mietern an internationale Sklavenhändler verhökert, die unter dem Tarnbegriff des Immobilienspekulanten ihr Verwesen treiben. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hatte Einspruch gegen einen Verkauf eingelegt und wollte sein Vorkaufsrecht ausüben. Für die verängstigten Mieter leuchtete ein heller Hoffnungsschimmel am sonst so grauen Horizont. Dieser Fall wäre in Berlin bisher einmalig gewesen. Der Verkauf wurde unterbrochen, sogar gestoppt. Doch dann wurde das Haus doch an einen anderen KäuferWeiterlesen
Herne. (WEFA) Das Westfalenross flattert stolz im Wind. Und sie singen: „Wir sind Westfalen“ – das sangen schon am 1. Mai zahlreiche junge Westfalen zwischen 13 und 75 im östlichen Ruhrgebiet. Und jetzt wollen sie zum Jahrestag des 8. Mai darauf drängen, dass endlich die NRW-Verfassung in Westfalen demokratisch umgesetzt wird. Die Westfälische Unabhängigkeitsbewegung (WeFaUBe) weist darauf hin, dass das kürzlich vergangene 200jährige Bestehen Westfalens Quatsch ist. „Westfalen besteht schon seit mindestens 2037 Jahren“, sagt Peter von Westfalen. Und er muss es ja wissen. Wie Obstkurve international berichtet hatte, versammelnWeiterlesen
Berlin. (OK) So ein Lokführerstreik ist schon eine fast einmalige Sache. „Es ist Streik, wie kannst Du da mit der Bahn fahren?“ schallte des dem OK-Retortenteam entgegen. Doch die Unkenrufe waren eher Ansporn als Warnung. Fährt der Zug? Kommt er an? Funktionieren die Bahnhofsuhren? Ist die Schaffnerin hübsch? Fragen über Fragen. Für das OK-Retortenteam wieder einmal der Anlass, den Streik mit der Bahn ausgiebig zu testen. Die Versuchsstrecke: Dortmund-Berlin mit dem ICE. Das hat richtig Spaß gemacht. Dienstag. Die Hinfahrt nach Berlin, kein Problem. Der Zug ist pünktlich, die KlimatisierungWeiterlesen
Weimar. (OK) Niedergang allerorten hierzulande. Sogar in der ehemaligen Kulturhauptstadt Thüringens Weimar in Thüringen. Das Reporterteam von Obstkurve hatte jetzt die Gelegenheit, die Stadt der Dichter und Frauen zu besuchen. Schon am Bahnhof wird der Kulturtourist von Mac Geiz empfangen. Die geistig-moralische Wende trägt Früchte. Am Bahnhof von Weimar sind sogar Warnschilder angebracht, obwohl es gar keine kaputten Uhren gibt. Knut Knopf, Pressesprecher der Bahn: „In Weimar fallen die Leute sogar ohne kaputte Uhren auf die Geleise. Deshalb müssen wir überall Warnschilder aufstellen.“ Doch damit nicht genug. Die wenigen SitzgelegenheitenWeiterlesen
Ruhrgebiet. (OK) Das ist Bahnsinn: Die Bahn hat kaputte Uhren repariert, aber sie bleiben durchgestrichen. Kunden sind irritiert. Keiner weiß mehr was los ist. Oder was die Glocke gebimmelt hat. Zunächst waren kaputte Uhren durchgestrichen oder sogar überklebt worden. Dafür aber nachts mit Beleuchtung. Damit keiner auf die Bahn fällt, wenn er auf die kaputte Uhr guckt. Obstkurve hatte den Bahndal erstmals in der Knallrubrik Kurz nach Richten enthüllt. Eine Kundin live: „Die ticken nicht mehr richtig.“ Jetzt die fast totale Kehrtwende: Manche Uhren ticken wieder. Sie wurden sogar einfachWeiterlesen
Cuxhaven/Ovelgönne. (OK-Küste) Er war einfach weg. Medienberichten zufolge fehlte von dem bekannten Politiker seit mehr als zwei Jahren jede Spur. Er war im November 2012 im Alter von 78 Jahren zuletzt in Ovelgönne gesehen worden. Seitdem rätselten alle, vor allem die Allgemeinheit, aber auch seine Parteifreunde, wo der Gründer der Cuxhavener Statt-Partei wohl geblieben sein könnte. Sechs Jahre war er Bürgermeister von Cuxhaven gewesen. Er hatte als Fregattenkapitän der Bundeswehr gedient. Im Dezember 2014, nach zwei Jahren, starteten die Behörden erste Ermittlungen. Seine Kinder hatten den Mann als vermisst gemeldet.Weiterlesen
Cuxhaven. (OK-Küste) Die Bewegung BöBub (Böses Brot und Böller) – Obstkurve berichtete explosiv zum Jahreswechsel – hat ihre Proteste auf den Norden Deutschlands ausgeweitet. Jetzt demonstrierten sie vor der Kurparkhalle in Cuxhaven. Unsere Reporter waren am Tatort. Auch hier sprengten am Wochenende BöBuB-Aktivisten frische Brote mit Böllern in die Luft. Der aktuelle Protest richtet sich gegen den Preisverfall bei Böllern. „Wir wollen auf die verheerenden Konsequenzen des Silvesterfeuerwerks im Cuxhavener Ortsteil Döse aufmerksam machen“, heißt es in einem Bekennerbrief. BöBub-Aktivisten versuchten, die Absperrung vor der zerstörten Kurparkhalle zu durchbrechen. Vergeblich.Weiterlesen