Horst Seehofer hat uns den Schnee geklaut

Dortmund. (OK) Bayern hat ihn, Österreich hat ihn, Schweiz. Nur wir nicht.

Wie Ergebnisse von Recherchen des Netzwerkes Obstkurve, Radkappe und Feuerwalze ergeben, hatte Horst Seehofer bei Petrus Schnee bestellt. Jetzt hat er ihn, und seine Vasallen beschweren sich, weil sie zu viel haben. Da hat er den Salat.

Und wir haben Dunkelheit. Das ist gesundheitsschädlich. Professor Dr. Claudia Scholz von der Fernuni Rejkjavik hat exklusiv für Obstkurve herausgefunden, dass Schnee im Winter glücklich macht. (Foto) Das waren noch goldene Zeiten.

Lawine

Es ist noch gar nicht so lange her, 2009 nämlich, da hatten wir Schnee. Bob, Langlauf, Schneeballschlacht, Schlittenfahren, Rodelgut. Uns Westfalen ging es gut. Dann kam der Seehofer. Erst Gesundheitsreform, Klimawandel, Tabakwerbung, Dieselbetrug. Und jetzt, 2019 heißt das, hat die bayerische Bundesregierung uns den Schnee geklaut.

Das Motto hieß „Saupreußen“. Nur weil sie nicht wissen, dass echte Westfalen keine Preußen sind. Schuld hat die Bewegung „Preußen in Westfalen“ – Obstkurve berichtete. Wir haben enthüllt, dass preußische Unterdrücker bis heute verbrannte Erde in Westfalen hinterlassen: Borussia Dortmund, Preußen Münster, um nur zwei Beispiele zu nennen. Bayern hat hingegen den Vorteil, dass München nicht in Österreich liegt. Austria München, Bayern Münster, Hessen Dortmund. Was wäre da wohl los? Ganz anders Westfalen, und jetzt ist der Schnee auch noch weg.

Wohingegen die Hauptstadt Herne heute nur noch in unteren Ligen spielt. Von der schönsten Stadt der Welt Bochum ganz zu schweigen. Die liegen in Westfalen und haben Namen, die zulässig sind.

Westfalen ausgetrocknet

Schon jetzt befürchten Experten wie Professor Claudia Scholz ernste Konsequenzen für den Sommer: Während Bayern praktisch zur Seenlandschaft wird, herrscht in Westfalen Dürrekatastrophe. Lediglich die abgesoffenen Rhein- und sumpfigen Münsterländer bekommen Wasser. Der Vorteil: Fußballspiele in München sind praktisch unmöglich. Uli Hoeneß tüftelt schon jetzt an Plänen für Unterwasserfußball im Englischen Garten.

Westfalen vor gefühlt 80 Jahren. Heute sieht es trübe aus.

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