Kieler Amseln verstehen keinen Spaß

Bochum. (OK) Anders als von der überragenden VfL Marketingabteilung probezeit, verstehen die Kieler Kraniche überhaupt gar keinen Spaß.  Im Gegenteil. Kurzerhand überfuhren sie den Nimmbus der Unbesiegbarkeit mit drei leicht erzielten Toren.

Anders als in allen anderen Spielen unter Kurze Hose Uwe verpasste es der Coach, eine Mannschaft aufzustellen, die mit der nötigen Einstellung auf dem Platz steht.

Drei Spieler hatten die Einstellung, die man für die 2. Liga braucht: Mitsubishi, Marschall und Pannewig, alle im ABC eng beieinander. Ein ums andere Mal ruderte Marshall wild mit den Armen umher und versuchte seine Sportskameraden in die Richtung zu lenken, wo es hingehen soll. Aber insbesondere Philipp Hofmann und Mattes Bero trabten allzu sorglos übers Feld. Auch wenn Hofmann zwei Tore schoss, fürs Spiel war seine Art des „Anlaufens“ wertlos. Teilnahmslos trabte er neben den Holsteiner Schwalben umher, griff nicht an, stellte keine Passwege zu.

Von wegen Spaß, aber Spiel mit Verspannung. Ein Slogan für die MVA. (Bild: OK)

Gary Holtmann superschnell lief sechs, siebenmal in die restlos freien Räume, um jedes Mal das Abspiel sang- und klanglos zu verscherbeln, oder ein Mal – wie so häufig oft- mit Links neben das Tor zu säbeln anstatt mit dem Rechtsfuß ins Tor.

Nach der oberdämlichen Roten Karte war Schluss mit lustig. Zwei Zuschauer verließen nach dem verdienten Platzverweis die Tribüne, nur etwas zu spät. Der Schiri drohte mit Spielabbruch: „Wenn Ihr nicht geht, stelle ich alle vom Platz!“ Es war der Schiri, dessen Namen keiner kennt. Aber er soll ein zerfahrener Mann sein, wie man hört.

Erschwerend kam hinzu, dass der Schiri kein unparteiischer war. Fazit: Diese Mannschaft in dieser Zusammenstellung und Einstellung wollen wir nicht mehr sehen. Aber immerhin war das Wetter gut und die Züge pünktlich.

P.S. Einer der Kieler Torschützen war Phil Harres, der 2017 in Bochum spielte.

So ein Spiel hat das schönste Stadion der Welt nicht verdient. (Bild OK)

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