Dortmund. (OK) Die Zuschauer im restlos überfüllten Kaffeehaus Banane brüllten die ausgelaugten Katzenköter zu drei Zugaben, die sie zwar gern, aber kurz vorm Schlaginfarkt gaben. Drei Zugaben nach zuvor 16 Songs. Fast eine Stunde spielte die Band. Das bedeutet Rekord.
Beim Katzenköter-Auftritt im Untergrund ist das Publikum wichtiger als die Band. Nur die gute Stimmung der netten, lauten und musikbegeisterten Zuhörer treibt die Invalidenband zu ungeahnten Höchstleistungen an Instrument und Stimmband.
Seit 26 Jahren touren Katzenköter kreuz und quer durch Dortmund. Jetzt sind sie endlich angekommen. Im Café Banane an der Rheinischen Straße. Im Rahmen des Dortmund Underground-Festivals lud Veranstalterin Kristina die Band zum Stammtisch ein.

Diese Scheibe ist ein Hit – Café Banane. (Bild: 70erKult)
Sie spielten dann aber ohne Tische, sondern umplugged mit Bass und Gesang über die Anlage, die zwei Gitarren über Handtaschenämps. Neben den bekannten Hits, Ohrwürmern und Gassenhauern „Combo aus der Hochhaussiedlung'“, „Gartenzwerg“, „U-Bahn Fahrn“ und „Hackfleisch“ präsentierten sie einen brandneuen Song: „Niemals“.
Eigentlich ein Oldie but Goodie, aber mit einem wohlverdienten neuen Text, der inhaltlich das kapituliert, wofür Katzenköter steht: „Niemals zurück, immer nach vorn, Niemals Konfekt, Niemals!“ Gegen Ende hieß es nur noch: „J’etais plein, je suis plein, et si tout va bien je serais plein demain matin.“
Demnächst hier auf dieser Welle die ohrginal Katzenköter-Story.

Rappelvolle Hütte an der Rheinischen Straße. (Bild: Karin) Durch die einzige Lücke hindurch.

























