Bochum. (OK) Auch im 23. Spiel nacheinander bleibt die von Uwe mit seiner kurzen Hose zusammengewürfelte Zuckertruppe des VfL Bochum unbesiegbar.
Dabei standen alle Zeichen auf 5:0. Der Kiosk hatte noch Dosenbier. Die Sonne schien. Die Karnevalisten im Zug sangen „Bochum, ich komm aus dir“, obwohl sie nach Köln fuhren und aus Obstwestfalen, aber mindestens aus Hamm kamen.
Auch die Chancenanzahl ließ eher auf ein 10:1, denn ein knappes Ergebnis hindeuten. Alles wäre drin gewesen. Ein Kantersieg, eine Schmach für die Obstwestfalen, eine richtige Klatsche, eine echte Deklassierung wäre mehr als verdient gewesen. So genannes Chansenwuchertum.

Auch im schönsten Stadion der Welt herrscht meistens Ordnung. Unbesiegbar. Immer.
Am Ende stand die Null. Sogar zweimal die Null, was auf WC hätte hindeuten können. Bereits während des Spiels ermittelte die Fernuni Nuuk unter der Leitung von Professor Claudia Scholz die Ursache.
Ergebnis: Die schwarzen Trikots sind schuld. Der VfL lief entgegen aller gut- und böse gemeinten Ratschläge in kohlenschwarzen Trikots auf. Obwohl manche Zuschauer einen leichten Blauton erkannt haben wollten. Dabei waren die Fairyultras aus Obstwestfalen nicht gekommen. Sie hatten sich in Bochum-Gerthe verlaufen und gingen aus Protest gegen Stadionverbote und Pyrotechnik zu Fuß nach Hause.
Egal. Schon beim Heimspiel gegen Nürnberg erklimmt der VfL die nächste Stufe der Unbesiegbarkeit.

Hier Obstwestfalen in Faketrikots. Ihre Fans hauten ab.

























