Bremerhaven/Kopenhagen. (OKM) Nach der Vertreibung der Meerjungfrauen aus Dänemark finden sie Asyl in ganz Deutschland, wo sie gern aufgenommen werden (OK berichtete implosiv). In allen Orten allerorten Meerjungfrauen, von Frankfurt bis Oldenburg, über Spiekeroog bis Hawaii. Und auch in Bremerhaven (Bild Mitte). „Wo mit Fußball nix mehr is, dann eben Meerjungfrauen“, sagt Klabautermann Hein Mück.
Laut Aberglaube sei eine Meerjungfrau auch Seejungfrau oder Fischweib ein weibliches Fabelwesen, ein Mischwesen auf Frauen- und Fischkörper, das der Legende nach im Meer oder anderen Gewässern lebe. Männliches Gegenstück sei der Meerjungmann, Wasserjunge, neuerdings Meerjungraumann oder Meerjunge.

Sie möchtern gern zurück ins Wasser. Aber dürfen sie?
Ähnlich wie beim Frosch will die Meerjungfrau gern erlöst werden durch einen Partner, der sich küsst, heiratet und mit auf eine einsame Insel nimmt. Die erste Meerjungfrau sitzt auf einem Fels im Hafen von Kopenhagen herum. Peter Span seines Zeichens heiratete einer ihrer Töchter. Eine andere hatte zu große Brüste und musste deshalb abhauen. Sie ist jetzt auf dem Weg nach Lemvig in Westjätland, nachdem sie jahrelang bei der Festung Dragor bei Kopenhagen stand. Dann haben die Kopenhagener sie und ihre Freudinnen verjagt. Zuvor war sie bei ihrer Mutter wohnhaft gewesen.
Deshalb wird Deutschland jetzt zur Meerjungfrauenhochburg der Welt, ähnlich wie früher Amerika. Auch die Tochter würde gern kommen, wenn es ihr im Nachbarland zu ungemütlich wird.

























