Pfundstücke

  Berlin. (OK) Die Redaktion ist natürlich immer unermüdlich in ganz Deutschland unterwegs, auf der Suche nach dem Einmaligen, dem Außergewöhnlichen. Nach Pfundstücken eben, wo der Euro eh bald abgewirtschaftet hat. Heute die erste Folge. Ein sehr ernstes Thema: Die Toilettenbenutzung: Hier ein Fall aus Berlin. Bei instinktiven Recherchen in einer Behörde stieß das Obstkurve-Team auf etwas Unfassbares:   Das ist natürlich ein völlig verständliches Anliegen, im Prinzip. Was aber hat dann das ganze Klopapier direkt neben dem Urinal zu suchen? Reinwerfen darf man nix, aber was macht der BerlinerWeiterlesen
Herne. (OK) „Wir sind Westfalen“ – schallt es aus dem östlichen Ruhrgebiet, kompostiert nach der Melodie von „If the Kids are United“ von „Sham 69“ aus London. Es könnte das Westfalenlied von 1868 ablösen. International versammeln sich jeden Montag seit Wochen Tausende von Westfalen in Castrop-Rauxel, Wanne-Eickel, Bochum, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Olpe, aber auch in Dortmund-Mostrich, um gegen den Ausverkauf westfälischer Werte durch die Berliner Regierung zu protestieren. Obstkurve enthüllt jetzt explosiv: Die neue Bewegung ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Wie es heißt, kommt die westfälische Unabhängigkeit bald. Nach den berühmtenWeiterlesen
(OK) Die Obstkurve-Redaktion war auf Fotosafari bei Ikea. Nicht weit entfernt, steht so gerade noch die Schluckauf-Kaserne. Schon von weitem fällt der Andrang auf. Aber nicht an der Kaserne. Bundeswehrsoldaten haben Hunger. Sie stehen Schlange beim Ikea-Hotdogstand. „Ey, hier is billiger als bei McDonalds“, sagt Erwin seinen Kameraden. Anstatt diese Angaben unkritisch und ungeprüft zu übernehmen, hat Obstkurve konkret recherchiert und die Angaben direkt vor Ort überprüft. Das Ergebnis ist erschmetternd: Ein Hotdog mit 0,33l Erfrischungsgetränk (ohne Alkohol) kostet 1,50 Euro. Da kommt McDonalds nicht mit. Auch sonst gibt esWeiterlesen
Hamburg. (OK) Ab zum Logopäden heißt es ab sofort für die beiden Hauptdarsteller im Weimar-Tatort, Nora Tschirner und Christian Ulmen. Beide hatten beim Neujahrstatort um die Wette genuschelt. Neun Millionen Zuschauer verstanden nur Bahnhof. Tragödien spielten sich in deutschen Wohnzimmern ab. Verzweifelte Zuschauer drehten den Pegel auf Lautstärke 100. Verzweifelte Ehefrauen wollten die deutschen Untertitel für Hörgeschädigte einschalten und wurden von überheblichen Ehemännern daran gehindert: „Das stört das Seherlebnis“, hieß es. Dann wurde millionenfach die Kernfrage gestellt: „Was ham die gesacht?“ Ergebnis: Zahlreiche Zuschauer schalteten die Untertitel ein. Manche drehtenWeiterlesen
Dortmund. (OK) Eine neue Generation von Rasern suchte jetzt die östliche Dortmunder Innenstadt (Westfalen) heim. Im Anschluss an eine russische Konzertveranstaltung in einem Konzerthaus rasten Männer und Frauen in Galakleidung auf dem Ostwall. Manche würden sogar sagen, rasten über den legendären Ostwall. Verängstigte Anwohner und Passanten alarmierten die Polizei. Erna H. aus D. am Rhein: „Wir wollten nur den Gröwaz sehen, und dann das.“ Etwa 13 bis 57 SMs (Sylt Mantas) und Porsche Calibrolets (Bild) rasten stundenlang über den Ostwall, kreuz und quer, hin und her. Einige Fahrer benutzten dieWeiterlesen
(OK) Sie wurden besungen, sie wurden bedichtet und sie wurden bezwungen: Ritter. Es gab wohl schon viele Geschichten, Legenden und Lieder über edle Rittersleut. Angefangen von Rittern ohne Furcht und Adel, Rittern ohne Fehl und Tadel, bis hin zum Rittersmann, der gar nicht reiten kann. Sie wurden besungen als: „Ja so woarns die oidn Rittasleit.“ Ritter wurden verfilmt: Ivanhoe, der edle Ritter, oder König Artus und seine Schwafelrunde. Aber auch Prinz Eisenherz und seine Bande. Robin Hood war der Rächer der Entnervten und kämpfte gegen miese Raubritter, fiese Könige undWeiterlesen
Berlin. (OK) Die 6,1 Millionen Hartz-IV-Empfänger sollen künftig acht Euro mehr pro Liter Sprit bezahlen. Die Bundesregierung will damit die schärferen europäischen Vorgaben zum CO²-Ausstoß verletzen. Die Anhebung liegt leicht über der Preissteigerungsrate von 1,5 Prozent. „Die moderate Reform trägt zu mehr sozialer Gerechtigkeit bei“, so ein Regierungssprecher. Die Reichen müssten von Termin zu Termin rasen, die Armen hätten weniger Fahrbedarf. Der Plan der Autoindustrie sieht vor, Hartz-IV-Empfänger in den Handel mit Verschmutzungsrechten für das Treibhausgas einzubinden. Grund für die Planungen sind die immer schwieriger zu erreichenden CO²-Reduktionsziele in derWeiterlesen