Rehchaud löst Bankenkrise im Hönnetal

Hönnetal. (OKH) Die Bankenkrise hat das Hönnetal erreicht (Bild). Wie das Recherchekonsortium von Obstkurve, Hüttenkäse und Kurbelwelle ermittelte, geht ihre Zahl drastisch zurück.

Bankenkrise. Nur wenige haben noch geöffnet.

Das Retortenteam sprang über Stock und Stein, um der Sache auf den Grund zu gehen. Mauern wurden überwunden. Burgen abgerissen. Der Weg stand am Ziel.

Hier wohnte König Artus und seine Schwafelrunde.

Kurz nachdem diese hohen Mauern überwunden waren, ging es sogleich weiter. Die Rechercheure kletterten die Felsglotze rauf, blickten auf fließende Gewässer. Stellenweise trocken. Die blaue Lagune ist auf der anderen Seite.

Felsglotze. Liegt gegenüber.

Die Felsglotze steht wie ein Stein in der Brandung. Trübe Aussichten hielten die Mission nicht auf.

Bäume und Bahn. Ausblicke in der Bankenkrise.

Die Landschaft überzeugt. Sie kann mit der Eisebahn überprüft werden. Eingleisig fährt die leise Bahn durchs helle Tal

Haus im Wald.

Nüchtern stehen idyllische Behausungen in der Gegend herum. Links die feste Behausung, mittig das solide Gemäuer, rechts daneben führt der kühle Pfad den Weg zum Ziel. Die Zinsen sind im Keller.

Bankenkrise. Wenige Bänke sind geblieben. Einige stecken in der Krise. Andere tief im Abstiegskampf.

Fazit: Auch im Schatten sitzen wenige Räuber auf der Bank. Woran es liegt?

Kaspar haut auf der Waldbühne auf die Pauke. Fürs Krokodil wird es ungemütlich. Wachtmeister Dimpflmoser hat frei.

Die Akteure der Waldbühne boten zwischenzeitlich eine willkommene Abwechslung vom Naturschauspiel. Kaspar haut dem Krokodil ohne Knüppel auf den Sack. Der Stock war ihm verloren gegangen. Es fehlt das Geld für Neuanschaffungen. Die Expedition war sehr anstrengend. Nach gut zwei Stunden Gewaldmarsch war das Team ausgezehrt, kurz vorm Verhungern. Verzweiflung. Die Wanderer reckten die Hälse in die Höhe.

Das Reh kommt praktisch frisch auf den Teller. Ein, zwei Kroketten leisten ihm Gesellschaft. Gender-Mainstreaming. Als das Foto entstand, war zum Glück noch etwas übrig.

Die ersehnte Rettung fanden die matten Wanderer in einer einsamen Waldgaststätte. Rehgulasch mit Waldpilze, Apfelkompost und Nachttisch. Ein leckeres Mittagsmahl heißt die Extremsportler willkommen. Aus regionaler Produktion. Wie das Fachpersonal erläuterte, wird das Reh morgens früh im Wald erledigt, um es anschließend frisch zu einem schmackhaften Wildgulasch nach Sauerländer Art zu verbraten. Die versierte Köchin legt es in ein Rotweindressing ein. Darin badet es stundenlang, damit es dem Gast auf der Zunge zergeht. Ein französicher Rotwein kann nicht schaden. Kroketten als Beilage, nicht so schlimm. Mit ihrer Hilfe  kann die leckere Sauce aufgenommen werden. Preisel- und Johannisbeeren erzielen den Ausgleich. Am Ende steht es 1:1 für Gast, Köchin und Kellnerin. Ein raffiniertes technisches Hilfsmittel verhilft dem Reh zum Durchbruch, packt das Zipfelchen auf das i:

Rehchaud mit Deckel drauf gibt Rehauflauf.

Damit das Reh bei Hitze nicht zu kalt wird gibt es das original Sauerländer Rehchaud. Da bleibt keine Küche kalt, noch nicht einmal im Wald. Die Bankenkrise fällt da kaum noch ins Gewicht. Mahlzeit.

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