Prinz Horst zerlegt Bananenrepublik

Berlin-Papenburg-Bad Bildungen. (OK) Horst Seelhofer, ungefönter ehemaliger Prinzregent der bayerischen Provinz, zerlegt als Innenminister die Republik in seine Einzelteile. Ursula von der Leyern lässt das Biosphären-präservat Emsland bei Meppen in Brand schießen. Bundesregierung außer Rand und Band. Rapchef Erdo Hahn spricht von Nazis.

Horst Seelhofer hatte in den 1990er Jahren viel Zeit, seine Einzelteile abzulegen. Am 6. Mai 1992 wurde er als Gesundheitsminister in die von Flick finanzierte Regierung von Bundeskanzler Helmut Kohl delegiert. Er blieb dort bis 1998, als das Hartz-Duo Gerhard Schröder oder Oskar Fischer übernahm. Der kesse Horst schuf die Basis für erhebliche Leistungen, die bis heute Wirken. Es heißt jetzt „Nachhaltigkeit auf Hartz IV“.

Zu seinen Verdiensten gehören: 1993 Verseuchung von Blutpräparaten mit HIV, Abschaffung des Bundesgesundheitsamtes. Als Gesundheitsminister kämpfte Seelhofer in der gesamten Amtszeit für Kostensteigerungen im Gesundheitswesen und vermehrte das Dezifit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Sein Gesundheitsstrukturgesetz vom 1. Januar 1993 zwang das Gesundheitswesen in die weichen Knie und führte unter anderem zur Schließung dieser Klinik Parköhe in Bald Bildungen. 2004 war es geschafft. Die Bude machte dicht, eine Hotelkette aus Singapur zog ein. Heute sieht es so aus: (Bild)

Erfolgreiche Gesundheitspolitik Horst Seehofers: Parklandklinik Bad Bildungen heute. 2004 pleite, seit 2009 endlich leer.

Seine Reform erreichte Mehrkosten in Höhe von 5,5 Milliarden Euro. Und wer hat profitiert? Richtig. Die Farmerindustrie, die Bundesregierung und Bayern. Mit dem Beitragsentlastungsgesetz und dem angeblichen GKV-Neuordnungsgesetzt erreichte er weitere Verschlechterungen für Kassenpatienten.

Bayern wurde so in die Lage versetzt, Berge und Seen zu bauen und sich jüngst zum schönsten Land der Welt zu verklären. Was natürlich schon deshalb falsch ist, weil Bochum schon die schönste Stadt der Welt ist. Die Obergrenze für Patienten betrug 500 Meter, wodurch Kliniken in Mittelgebirgen die Zulassung verloren.

So sieht eine gut geführte Klinik aus.

Restüberschüsse nutzte derweil Horsts Genossin Ursula zum Aufbau einer schlagkräftigen Truppe, bei der kein Flugzeug funktioniert, kein Hubschrauber fliegt und alle defekten Panzer an Saudiarabien verhökert werden. Trotzdem eine einsatzfähige Truppe, wie der Raketentest im Emslandsumpf beweist. Dort schaftte es die Bundeswehr innnerhalb von nur acht Jahren zum zweiten Mal, den Torf in Brand zu schießen. 2000 Einsatzkräfte versuchen seit Monaten vergeblich, das Feuer zu löschen. Schadstoffe gelangen bis nach Bremen und Hamburg. Der SV Meppen spielt und gewinnt, weil die Spieler schneller laufen. Jetzt wurde Eintracht Braunschweig mit 4:2 vom Platz gefegt.

Nachhaltigkeit auch hier: Es brennt bis heute auf 12 Quadratkilometern, weil die örtliche Freiwillige Feuerwehr es nicht schafft, die Feuerlöschfahrzeuge der Bundeswehr im Eimer sind und die Soldaten zuvor das ganze Wasser aus dem Sumpf ausgesoffen hatten. Folge der Sparpolitik von Ursel. Das Militär zapft seit Jahren alles Wasser aus den truppeneigenen Truppenübungsplätzen ab. Jetzt ist endlich das lästige Grundwasser weg, dessen Entsorgung zu teuer war. Insassen der nahegelegenen Emslandlager trinken derweil Eigenurin. Dort schmoren seit 1940 bis 1945 auch Soldaten der Wehrmacht wegen Wehrkraftzersetzung, wenn sie noch leben. Eine Anfrage von Obstkurve zu ihrem Verbleib blieb unbeantwortet.

Oder so.

Nächste Woche folgt die Verkündung des Merkel-Erdogan-Pakts. Verbindungsoffizier Maaßen parkt aus.

Einführung moderner Urologie bei der Bundeswehr: Der Nierensteinzertrümmerer. Ergebnis der Kooperation von Uschi und Horst. Wird im Emsland erprobt.

 

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