Katzenköter hat CD-Cover in Reserve

Dortmund. (OK) Die Nachrichten überschlagen sich. Kaum hat der Bundestag die Ehe für alle beschlossen, will schon die erste Robbe einen Krabbenkutter heiraten. Dazu Thomas aus Maizieres: „Ich verzweifle, ob das verfassungsfeindlich ist.“ Er sagt: „Hauptsache kein Geld für Kinder verbraten.“ Derweil bietet Aldi einen frischen Paypalsalat an.

Kaum hat Katzenköter seine erste Hackfleischplatte veröffentlicht, da sickern geheime Details über die Hintergründe der verzögerten Veröffentlichung durch: Während die Schallplatte erst nach einer Entscheidung des höchsten europäischen Gerichtshofes erscheinen durfte, hat die Hackfleischlobby auf anderer Ebene scheinbar doch einen vorläufigen Teilsieg davongetragen.

Die parallel zur LP geplante CD durfte noch nicht erscheinen, obwohl die Band dafür eigens ein dreizehntes Lied kompostiert hatte: „Wie geht das Stück nochmal?“ Ist die CD fleischgefährdender als die Platte? Die Band sagt entschieden „Nein!“.

Und vor allem darf das wertvolle Cover nicht untergehen, das Comickünstler Olli aus den Lutscher-Forschungslabors eigens für die CD in monatelanger Kleinarbeit komponiert hatte. (Bild) Olli ist bekannt durch seine Arbeiten über „Skateman“ oder auch „Raumfisch Bierprice“, die hier auf Obstkurve veröffentlicht wurden. Kenner sagen: „Ein gigantisches Bild. Die CD muss erscheinen.“

Was für ein Cover. Sogar ohne Hackfleisch.

Die Band hat angekündigt, dass sie auch hier hart bleiben will. „Wir lassen üns nicht unterkriegen“, sagen sie. Wie bei der Platte wollen sie dafür kämpfen, dass auch die CD noch erscheint. „Wir sind es unseren Fäns einfach schludrig“, sagen sie.

Siehe da: https://myspace.com/katzenkoeter

Andererseits findet Katzenköter es auch gut, dass es noch dauert: „So kaufen die Leute erstmal die Platte.“ Die Band trägt sich mit dem Gedanken, einen Sponsorenvertrag mit der Schallplattenindustrie abzuschließen. Sie haben auch schon ein neues Lied kompostiert: „Ohne Plattenspieler kannste keine Platte hörn.“ Inzwischen ist der erste Verriss der Platte erschienen, und das im Vereinsmagazin der Clockwork-Orange-Fans, Moloko-Plus: http://www.moloko-plus.de/review/katzenkoeter-hackfleisch-lp-6308

Dazu die Band: „Wir sind total zufrieden mit der Rezession und gehen erstmal ein Eis essen.“

Kann die Hackfleischlöbby diese CD wirklich verhindern?

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