Eine Band auf dem Weg nach ganz oben

Sundern. (OKB) Eine Bänd will nach oben? Diese Aussage ist falsch.

Katzenköter ist schon ganz oben, und zwar 700 Meter über dem Meeresspiegel auf dem 60 Meter hohen Schombergturm. (Bild) Die Gruppe hat den Turm auf dem 647 Meter hohen Berg zu Fuß erklommen und hier ein neues Lied kompostiert. Titel: Abhaun.

Schon bald will uns die spritzige Kapelle mit weiteren neuen Erfindungen überraschen. Das bundesweite Auftrtittsverbot (OK berichtete) macht ihnen nach wie vor zu schaffen, aber schon nächstes Jahr wollen sie gemeinsam mit den Tierheims in Bochum spielen. Tierheims, eine Band, die zu Katzenköter passt wie kaum eine zweite. Im Titel Abhaun dokumentieren sie die ganze Bundweite des Katzendramas.

Anlass für die traumatischen Probleme sind die jüngsten Konzertabsagen. Nachdem die Behörden schon den Katzenköter Auftritt beim Sommer vorm Dortmunder U verboten hatten, folgte jetzt jüngst das aus für den Gig im Rekorder im September. Dort wollten Katzenköter mit Dr. Müller auftreten. Pustekuchen. „Dann spielen wir eben nicht mehr Dortmund, sondern Bochum“, sagen sie. Bereits jetzt wird über einen möglichen Auftrittsort spekuliert. Die Immoblienpreise schossen in ungeahnte Höhen.

Noch vor Weihnachten soll die CD-Ausgabe ihrer Hackfleischplatte erscheinen. Wenn ihnen nicht die Hackfleischlobby wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Sie ist auch für das Auftrittsverbot verantwortlich, nachdem Katzenköter unverantwortlichen Hackfleischmissbrauch aufgedeckt hatte.

„Es kann nur bergauf gehen“, sagen sie. Das Bild beweist es.

Katzenköter auf dem Gipfel des Sauerlands.

 

Share Button