Kassenpatienten sollen mehr leisten

Berlin. (OK) Die Groko fordert mehr Eigenleistung von Kassenpatienten. Im Zuge der Konzeption des Leitmottos „Klettern statt fordern“ sollen Kassenpatienten ab April 2018 erst mal Sport machen, bevor sie zum Arzt gehen dürfen.

Die 38. Stufe der Gesundheitsreform ist steil. Das Programm beginnt erst im zwoelften Quartal. „Damit haben Kassenpatienten mehr Vorbereitungszeit“, sagt Groko. Außerdem sei es wärmer, heißt es in Groko-Zirkeln, die teuer sind.

Ab April heißt es für alle Kassenpatienten: Ab in die Berge, bevor es zum Arzt geht. Jeder Kassenpatient muss nachweisen, dass er es geschafft hat, sich in den bayerischen Bergen aus mindestens 1300 Meter Höhe auf 800 Meter abzuseilen. Das sind 500 Meter.

„Ohne Zertifikat gibt es keinen Krankenschein mehr“, sagte ein Regierungssprecher.  Um der Bequemlichkeit vorzubeugen, werden bissige Gänse zur Durchsetzung des Reformgedankens eingesetzt. (Siehe Schildbild) Durch die Reform erhofft sich die Groko endlich längere Behandlungs- und kürzere Wartezeiten für Privatpatienten. Zu Privatpatienten zählen vor allem Beamte, Bundestagsabgeordnete, Hedgefonds und Organisierte Kriminalität.

Kassenpatientin auf dem Weg zum Berg. Aber flott.

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