Bochum. (OK) 20.000 im eckigen Rund des ehrwürdigen Ruhrstadions wurden gequält. „Das ist ja fast wie als Gefangener in Guantanamo“, sagte einer. Die Lautsprecheranlage des Ruhrstadions stammt aus dem Jahr 1974. Der Tontechniker ist hörgeschädigt. Akustisch hörte es sich an wie in der Turbine eines Jumbojets. Vor dem Spiel und in der halben Pause schepperten, dröhnten und klirrten die Lautsprecher ohrenbetäubenden Sound von armen Bänds. Sie machen – AC/DC – gute Musik, die aber im Guantanamo-Ruhrstadion total verhunzt wird. Hinzu kamen unterirdische Leistungen der Blauweißen auf dem Rasen, die ChancenWeiterlesen
Bochum. (OK)  Fußball ist einfach: Der Jan hebt die Hand und schon sind drei Punkte im Sack. 20.000 sahen ein denkwürdiges Spiel. Das Wetter war schön. Das Stadion selbst bei so einem Knaller (Wismut Aue) voll. Es passte fast alles. Der VfL führte verdientermaßen schnell mit 1:0, aber der Schiri war wie immer kein Heimschiri. Und dann war da das Bier auf dem Sitzplatz. Das Gefüge auf der Tribüne geriet aus den Fugen, genau wie das Spiel. Einige Zuschauer waren zu spät gekommen, und zwangsläufig schoss Aue ein Tor. DannWeiterlesen
Bochum. (OK) Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die DFB-Familie Kevin Stöger und Lukas Hinterseer (VfL) gesperrt, weil der Bochumer Mittelstürmer am Boden liegend von einem Düsseldorfer brutal zusamengetreten worden war. Schon im Spiel war der Bochumer Torjäger Hinterseer für sein sportliches Verhalten vom parteiischen Schiri C. Amerell aus Drentwede mit Gelb-Rot bestraft worden. Sein Vergehen laut DFB: Er hat sich nicht gewehrt, nachdem er im Kampf um den Ball vom Düsseldorfer Torwart zu Fall gebracht worden war. Dann bildeten Düsseldorfer Spieler einen Halbkreis um ihr Opfer, damit einer ungehindertWeiterlesen
Bochum. (OK) Es war ein Spiel der Superlative: Ausverkauftes Haus, volle Hütte, Feuerwerk, Bombenspiel. Und das, obwohl das Spitzenspiel im Gefängnis lief (Bild) und der Schiri den Bochumern zum 187. Mal ein reguläres Tor aberkannte. Trotzdem war es ein sehr schöner Abend, weil 28.000 im weiten Rund des Ruhrstadions erlebten, dass ihr heißgeliebter Verein (falsch: Kommanditgesellschaft für AA) auch den Spitzenreiter phasenweise an die Wand spielen kann. Lukas Hinterseer (2), Eisfeld, Diamantakos hatten vier 1537prozentige Torchancen. Den regulären Treffer von Bastians aus der Anfangsphase nicht zu vergessen. Dem hatte dieWeiterlesen
Bochum. (OK) Es war zu befürchten. Aus ist es mit dem eingetragenen Fußballverein VfL Bochum. Er wird jetzt ausgeliedert und als Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) weitergeführt. Insider wissen schon, es ist eine Karnevalsgesellschaft für AA. 80 Prozent der anwesenden rund 2700 Mitglieder stimmten dafür, knapp über 500 dagegen. Die Halle war überfüllt, die Diskussion erstaunlich kurz. Die Medien informierten im Vorfeld ausführlich und fast ausschließlich über die alternativlosen Ausgliederungspläne. Wer ist schuld? Angela Merkel. Der Plan: Anteile sollen gewinnbringend an so genannte Investoren verhökert werden. Die Frage, wie und warumWeiterlesen
Dortmund. (OK) Warum ist der Zug so voll, warum ist das Stadion so groß? Warum sind so wenig blau-weiße Heimfans da? Warum so viele schwarz-gelbe? Auch die Musik schien unvertraut: „Rubbel die Katz am Borsigplatz.“ Das konnte eigentlich nicht das ehrwürdige Ruhrstadion an der Castroper Straße sein. Die Redaktion wollte das Spiel des VfL gegen Dynamo gucken. Aber, da stimmte etwas nicht so ganz. Irgend etwas war anders als sonst. Bloß was? Wie sich Stunden nach Spielschluss herausstellte, hatte sie nicht das Heimspiel des VfL gegen Dynamo Dresden, sondern dasWeiterlesen
Bochum. (OK) 25.000 Zuschauer hatten sich ins fast ausverkaufte Bochumer Ruhrstadion aufgemacht, um diesen Revierknaller zu sehen. In Hälfte 1 spielte Bochums beste Elf gegen BVB II mit Schürrle als Kapitän, Götze als Nr. 10. Ergebnis waren Riesenchancen für den VfL. Es stand aber nur 1:0 zur Pause durch Celozzis Supertor. Mlapa hätte schon vor der Pause fürs 2:0 sorgen müssen. Das tat in Hälfte 2 Anthony Losilla mit dem Tor des Jahrtausends. Gewürz hätte anschließend mit Stiepermann noch auf 4:0 erhöhen müssen. So kam es wie es kommen musste.Weiterlesen
Malmö. (OK) Wie die Redaktion im Rahmen einer explosiven Kurzrecherche in Schweden erfuhr, erobert Katzenköter mal eben das Nachbarland. Renovierte Malmöer Plattenläden wie zum Beispiel die Vinylbutik „Rundgang“ im schönen Stadtteil Möllevangen verhökern Katzenköters Hackfleischplatte. Sogar Lilla Torgs Seriemagasin für Vinyl bietet die Hits aus dem Ruhrgebiet an. Zahnlose Kunden reißen sich um die Köttplatte (Schwedischer Jargong). Die Platte kommt auch bei Fans von Malmö FF gut an. (Bild) Und die Band entdeckt ihre Vorliebe für den schwedischen Kultclub. Ein Bild von der Köttplatte im Plattenladen wird nachgeliefert. Es wirdWeiterlesen