Dortmund. (OK) Warum ist der Zug so voll, warum ist das Stadion so groß? Warum sind so wenig blau-weiße Heimfans da? Warum so viele schwarz-gelbe? Auch die Musik schien unvertraut: „Rubbel die Katz am Borsigplatz.“ Das konnte eigentlich nicht das ehrwürdige Ruhrstadion an der Castroper Straße sein. Die Redaktion wollte das Spiel des VfL gegen Dynamo gucken. Aber, da stimmte etwas nicht so ganz. Irgend etwas war anders als sonst. Bloß was? Wie sich Stunden nach Spielschluss herausstellte, hatte sie nicht das Heimspiel des VfL gegen Dynamo Dresden, sondern dasWeiterlesen
Bochum. (OK) 25.000 Zuschauer hatten sich ins fast ausverkaufte Bochumer Ruhrstadion aufgemacht, um diesen Revierknaller zu sehen. In Hälfte 1 spielte Bochums beste Elf gegen BVB II mit Schürrle als Kapitän, Götze als Nr. 10. Ergebnis waren Riesenchancen für den VfL. Es stand aber nur 1:0 zur Pause durch Celozzis Supertor. Mlapa hätte schon vor der Pause fürs 2:0 sorgen müssen. Das tat in Hälfte 2 Anthony Losilla mit dem Tor des Jahrtausends. Gewürz hätte anschließend mit Stiepermann noch auf 4:0 erhöhen müssen. So kam es wie es kommen musste.Weiterlesen
Malmö. (OK) Wie die Redaktion im Rahmen einer explosiven Kurzrecherche in Schweden erfuhr, erobert Katzenköter mal eben das Nachbarland. Renovierte Malmöer Plattenläden wie zum Beispiel die Vinylbutik „Rundgang“ im schönen Stadtteil Möllevangen verhökern Katzenköters Hackfleischplatte. Sogar Lilla Torgs Seriemagasin für Vinyl bietet die Hits aus dem Ruhrgebiet an. Zahnlose Kunden reißen sich um die Köttplatte (Schwedischer Jargong). Die Platte kommt auch bei Fans von Malmö FF gut an. (Bild) Und die Band entdeckt ihre Vorliebe für den schwedischen Kultclub. Ein Bild von der Köttplatte im Plattenladen wird nachgeliefert. Es wirdWeiterlesen
Bochum. (OK) Der sagenhafte VfL hatte alles in der eigenen Hand: Eine satte 1:0-Führung. Das Spiel im Griff, die Aussicht auf eine Million-Fernseh-Euro. Schönes Wetter und einen FC St. Pauli, der fast nichts auf die Reihe kriegte. Bis zur 23. Spielminute. Und dann kam Tim Hooglands Fehlpass in den freien Raum, Patrick Fabians Zweikampfverhalten und das 1:1. Hier hätte der Zuschauer noch den Eindruck gewinnen können, als würde die Mannschaft weiter am Guinness-Weltrekord der 1:1-Unentschieden arbeiten. Jedoch weit gefehlt. Weiterhin blieben Einstellung, Kampfgeist, technisches Geschick oder gar Abschlussstärke Langeweile. StattdessenWeiterlesen
Bochum. (OK) Nicht jedes Mal geht die Post so ab wie gegen Dynamo Dresden, sondern endet im gelben Briefkasten wie gegen Arminia Bielefeld 1:1: Weltrekord! Damit hat der VfL innerhalb von nur fünf Jahren 483mal 1:1 gespielt. Die Serie begann unter Peter Neururer und wird von Gertjan Verbeek auf die Spitze getrieben. Der VfL übertrifft damit den eigenen Weltrekord. Nur deshalb säbelte Bastians drei Mal völlig frei vorm Tor an der Bude vorbei, so aber mindestens doch nicht hinein. Lediglich Selim Gündüz traf mit seiner sehenswert verunglückten Flanke. Verunglückt warWeiterlesen
Bochum. (OK) Der Siegtreffer war das goldene Tor von Thomas Eisfeld. Es symbolisiert das ganze Spiel: Als Johannes Wurtz den Ball eigentlich schon vertändelt hatte, passte er goldrichtig auf Thomas Eisfeld – der einzige Bochumer, der nicht nur weiß wo das Tor steht, sondern auch, wie man einen Ball reinschießt. Zur Überraschung der 12.000 Zuschauer im eckigen Rund des Bochumer Ruhrstadions stand es 1 : 0 und dabei blieb es. Weil Manuel Riemann bravourös eine 197prozentige Torchance der Kräuter nach Jan Gyamerahs Ausrutscher zunichte machte. Wunderbar auch Riemanns Ausflüge alsWeiterlesen
Bochum. (OK) Eine Szene charakterisiert das Spiel: Wütende Bochumer Zuschauer aus Block A bewerfen die Schiris mit einem Bierbecher. Es ging daneben. Der Becher traf Tim Hoogland. Grund für den Fehlwurf waren die zahlreichen Fehlentscheidungen des dänischen Schiedsrichters vor der 90. Minute. War der Unmut bis dahin völlig berechtigt, so war die 1:2 – Niederlage voll blöd. Das dachten 21.000 von 25.000 Zuschauern im schmucken Bochumer Ruhrstadion. Es war das zweite Heimspiel, was fußballerisch nicht super war. Die Spielkultur ist ein wenig in der Wurz. Aber das konnte die BombenstimmungWeiterlesen
Bochum. (OK) Der Trainer ruft. Wir kommen. Gegen Fortuna Dusseldorf ist die Huette voll. Wir haben einen Trainer. Wir haben die Leistung der Pfeife Ron-Robert Zieler im Spiel in Hannover gesehen. Wir waren die bessere Mannschaft und haben trotzdem verloren. Das war Schiebung mit Methode. Kompliment an die Mannschaft, die es danach trotzdem geschafft hat, Gewürzburg zu schlagen. Wir haben kein Geld, wir haben keine Stars, aber wir haben Socken! Und das beste Stadion und das beste Bier der Welt. Und wir haben Bratwurst. Und wir sind noch kein Plastik-Verein.Weiterlesen