Bochum. (OK) „Herbert, Herbert!“ Sprechchöre der Obstkurve schallten durch das prallgefüllte Ruhrstadion. 17.000 bei einem Spiel gegen Kräuter Fürth. Das bedeutet Weltrekord im Ruhrgebiet. Es wurde kein normales Fußballspiel Der Bann ist besiegt, der Fluch gebrochen: Herbert Grönemeyer kam ins Ruhrstadion, und der VfL gewann. Das hat die Welt noch nicht gesehen. Nicht 0:6, 0:3 wie sonst immer oder noch schlimmer. Nein. Die schlimmsten Befürchtungen wurden ausnahmsweise erstmals nicht wahr. Es war ein denkwürdiges Spiel, aber ein historisches Ereignis. Keiner wollte es. Der Seher wollte es verhindern. Aber der TroubadixWeiterlesen
Bochum. (OK) Es hätte ein normales Fußballspiel werden können. Der VfL spielt 0:0, 1:1 oder 2:2. Doch es kommt alles anders. Der Vorbericht zeigt: Was Fans und Stadionbesucher seit vier Jahren verhindern konnten, tritt jetzt ein: Herbert Grönemeyer kommt ins Stadion und singt für amazon über den VfL. Offiziell heißt es, er will den VfL unterstützen. Und das so erfolgreich wie 2006. Hörby kam zum Spiel gegen Werder Bremen. Der VfL verlor 0:6. Die höchste Heimniederlage in der Vereinsgeschichte. Danach hatte er Stadionverbot. Doch dann kam er 2016 ausgerechnet zumWeiterlesen
Bochum. (OK)  Die schönste Stadt der Welt ist immer eine Reise Wert, wenn die Sonne scheint und der VfL spielt. Weil auch das Stadion zu den schönsten weltweit zählt. Dort werden Sachen geboten, die man nicht jeden Tag sieht. Da können selbst die Brühwürstchen an der einzigen geöffneten Würstchenbude im Block nicht drüber hinwegtäuschen. Schließlich gibt es auch leckere Brezen mit Salz. Die Schlange am Getränkestand war nur halb so lang wie die an der Würstchenbude: 3 Centimeter gegenüber 300 Meter. Brezen gab es sofort. Tadellose Versorgung. Am Getränkestand werdenWeiterlesen
Bochum. (OK) Der VfL Bochum lud zur alljährlichen Weihnachtsfeier am Ruhrstadion ein. Kommen durften Abgesandte der Fänklubs, die kamen. Die machten von dem Angebot regen Gebrauch, obwohl es nicht regnete. Dafür war es bitterkalt. Dennoch trafen sich alte Bekannte und neue Freunde zum gemütlichen Beisammensein. Zwar war er eigentlich kein Weihnachtsmarkt, sondern eine Weihnachtsfeier, aber trotzdem konnte man sich annähernd wie auf einem fühlen. Dunkel war es und schön, Weihnachtsbäume um das Geländer herum drapiert. Der Fanshop war zu. Es gab Glühwein, Früchteputsch und keinen Grog. Zur Gemütlichkeit trugen natürlichWeiterlesen
Bochum. (OK) Es sollte dem verstorbenen Präsidenten Pitches die letzte Ehre erweisen. Ein würdiges Spiel mit einem würdigen Ausgang. Es wurde leider ein ärgerliches Spiel mit einem unwürdigen Ausgang. Unser Präsi –  Gott hab ihn selig, hätte sich im Grabe umgedreht, wenn er das gesehen hätte. Der Fanklub versammelte fast vollzählig in Block H 1, weil alte Menschen auch mal sitzen dürfen, gerade wenn der langjährige Chef gerade verstorben ist. Frohgemut traf sich die Trauerrunde im weiten Rund des Ruhrstadions, auf ein schönes Spiel zum Abschied hoffend, für den Präsi.Weiterlesen
Hartes Flensburg. (OK) Die Zuckertruppe versucht alles, die Zuschauer aus dem Stadion zu vergraulen. Ohne Erfolg. Jedes Jahr dasselbe Bild. Peinliches Pokalaus in der Ersten Runde. Die Stürmer treffen Max Merkel nicht. Abstiege, keine Aufstiege, Pokalpleiten, 1:1-Weltrekord. Keine Laufbereitschaft. Nix. Das Ruhrstadion wird bereits als Schauplatz der ersten Walking-Football-Gehversuche im bundesdeutschen Profifußball gefeiert. Ausgliederung, Verhökerung an Phantasieinvestoren, keine Toilettenanlagen, Niederlagen wie bei Rudi Carrell. Alles hilft nix. Dank der Unvergraulbaren. Schon haben alle Besucher der Obstkurve und des weiten Runds im ehrwürdigen Bochumer Stadion die unvermeidbare Wahrheit verkündet: „Egal wieWeiterlesen
Bochum. (OK) 20.000 im eckigen Rund des ehrwürdigen Ruhrstadions wurden gequält. „Das ist ja fast wie gefangen in Guantanamo“, sagte einer. Die Lautsprecheranlage des Ruhrstadions stammt aus dem Jahr 1974. Der Tontechniker ist hörgeschädigt. Akustisch hörte es sich an wie in der Turbine eines Jumbojets. Vor dem Spiel und in der halben Pause schepperten, dröhnten und klirrten die Lautsprecher ohrenbetäubenden Sound von armen Bänds. Sie machen – AC/DC – gute Musik, die aber im Guantanamo-Ruhrstadion total verhunzt wird. Hinzu kamen unterirdische Leistungen der Blauweißen auf dem Rasen, die Chancen serienweiseWeiterlesen
Bochum. (OK)  Fußball ist einfach: Der Jan hebt die Hand und schon sind drei Punkte im Sack. 20.000 sahen ein denkwürdiges Spiel. Das Wetter war schön. Das Stadion selbst bei so einem Knaller (Wismut Aue) voll. Es passte fast alles. Der VfL führte verdientermaßen schnell mit 1:0, aber der Schiri war wie immer kein Heimschiri. Und dann war da das Bier auf dem Sitzplatz. Das Gefüge auf der Tribüne geriet aus den Fugen, genau wie das Spiel. Einige Zuschauer waren zu spät gekommen, und zwangsläufig schoss Aue ein Tor. DannWeiterlesen