Essen. (OK) Die Tiefkühlkostfirma Frosta in Hamburg verspricht: „Das ist drin – und sonst nichts.“ Auf der Tüte steht ein Aufdruck mit all den leckeren Zutaten, denkt man: Reis gegart mit allerlei Schnickschnack. Meeresfrüchte, sogar auch gegart, darunter so edles Zeug wie Niesmuscheln (mit Taschentuch). Tomaten aus dem Paradies. Normale Erbsen, ungegart, aber auch Paprika. Sechsprozentiges Alaska-Seelachsfilet, Pfefferzwiebeln, Zuckererbsen, Hähnchenbruchfilets a la Reederei, frittierte Zwiebeln mit Zimt, Butter bei die Fische, europäisches Wasser, Tomatenmarx, Zucker und Salz, Öle und Teere, Salz und Zucker, Brasilikum, Argentinikum, Knoblauch und ein Meeresfrüchte-Trust, gebildetWeiterlesen
(OK) Zum zwölften Mal innerhalb von zwei Tagen brannten in einer süddeutschen Kleinstadt Wohnungen. Erst qualmte es aus einer Wohnung. Die Mieterin hatte das frische Essen auf dem Herd mit Brandbeschleuniger würzen wollen und den Billigsprit dabei auf die Gasflamme gekippt. Ihre Nachbarin hörte das Geschrei und den heulenden Brandmelder. Vier Minuten später kam die Feuerwehr. Sie rette ein fünfjähriges Kaninchen, das die Mieterin kochen wollte. Dann qualmte es aus einer Nachbarwohnung. Der Bewohner hatte sich angesichts der Dumpingpreise bei Benzin und Öl kanisterweise mit Sprit eingedeckt. Der begehrte BrennstoffWeiterlesen
Heute schmörgelt uns der Fernsehkoch, Oberwachtmeister Hans Moser, Garmisch: Exotische Speisen Wildpferd in Holundersoße Ein köstliches Gericht für festliche Tage, aber nur wenn sich das Wildpferd in der Soße wohlfühlt, sonst könnte es ausbrechen. Das Wildpferd wird gewaschen und getrock­net, in einem passenden Schmortopf mit 2000 Litern Holundersoße, 6 bis 8 Zwie­beln, 2 kleinen Mohrrüben und einigen verwelkten Geranien aus Nachbars Garten. Das Ganze elf grüne Tage kochen, dann her­ausnehmen, abtropfen lassen und mit Peters Lilie servie­ren. (2,4,5) Empfehlenswerte Konservierungsstoffe und zu­lässige Farbzusätze in gelben Klammern (1 = Mangan, 2Weiterlesen
Heute: Mecklenburger Ochsenfisch mit echt Stohnsdorfer Klöpsen a la Landkart und Rosenblätter Bauernsalat in cremiger Sahnesenfsauce Eine feine Komposition aus der fünften Kajüte. Fisch schmeckt’s am besten, die Obstkurveküche empfiehlt daher: Den Ochsenfisch am besten mit Hilfe einer Grätenkontrolle einfangen. Anschließend in Eisen legen und dann sechs Monate schmoren, bis das Ochsenaroma seine volle Geltung entfaltet. Die Stohnsdorfer Klöpse sollten direkt beim Erzeuger in Stohnsdorf gekauft werden. Zunächst zwei Wochen observieren, anschließend geraten sie leicht in die Fänge eines klug aufgebauten Siebes, mit dessen Hilfe sie eingekocht werden können. SieWeiterlesen