Dortmund. (OK) Treffen sich zwei Syrer, ein Araber und ein Afghane im Zug. Die Syrer und der Araber unterhalten sich arabisch. Der Araber übersetzt dem Afghanen ins Deutsche. Die arabische Unterhaltung dreht sich um Bönen, Holzwickede, Unna, Angela Merkel und Assad. Das sind die Brocken, die im Wagen zu verstehen sind. Dann fragt ein Syrer den Afghanen, warum er nicht Arabisch spricht, wie der Araber übersetzt. Der Afghane antwortet in fließendem Deutsch: „Warum lernt er denn nicht Persisch? Ich spreche die Sprache meiner Heimat, warum soll ich Arabisch lernen?“ PersischWeiterlesen
Himmelpfort. (OK) Dieser wunderschöne Ort liegt gar nicht weit von Fürstenberg fort. Obstwasserwanderung durch die Mark Brandenburg, 4. Teil. Der Weihnachtsmann wohnt am Korvatunturi in Lappland. Das wissen wir. Aber nicht nur. Damit er es Weihnachten schaffen kann, alle Kinder in Mitteleuropa mit Elchschinken und Bratbarsch zu beschenken, hat er sich in Brandenburg einen gemütlichen Zweitwohnsitz eingerichtet. Er wohnt zeitweise im zweiten „Weihnachtsmann-Dorf“, in Himmelpfort im Ruppiner Seenland. Die Havelseenpalette hatten wir bereits kennengelernt. Obstkurve hat den Weihnachtsmann zu Hause besucht. Er hat ein gemütliches Bett. (Bild) Der Weihnachtsmann führteWeiterlesen
Fürstenberg. (OK) Die Wasserstadt Fürstenberg liegt am Wasser. Das Wasser heißt Havelseenpalette, obwohl die Stadt am Schwedtsee liegt. Schwedt liegt woanders. Obstkurve wanderte durch die Mark Brandenburg auf den Spuren Theodor Fontanes. 3. Teil: Fürstenberg. Der Fürst musste immer erst über den Berg wandern, bevor er sein Schloss betreten durfte. Bei der Wanderung durchs schön zerklüftete Fürstenberg gewann die Redaktion ganz verblüffende Erkenntnisse: Anders als in Rheinsberg sind die Straßen in Fürstenberg in einem guten Zustand. Anders als in Rheinsberg ist die Toilettenbenutzung in Fürstenberg nicht kostenlos. Anders als inWeiterlesen
Obstberlin. (OK) Wir blicken aus aktuellem Anlass zurück: Im Oktober 1989, vor ungefähr 26 Jahren, ehrte die DDR die Currywurst. Anlass für die Ehrung war der 40. Geburtstag der DDR. Die Ansprache hielt der 1. Staatsratsvorsitzende des Politikbüros der DDR, Erich Kornwecker: „Die Currywurst hat einen gewaltigen Widerhall in unserer Partei und im Volk befunden. Vielfältig sind die Initiativen, die nur darauf abzielten, die Vorbereitung des 11. Parteitages auf allen Gebieten des vergesellschafteten Lebens durch eine breite Massenerhebung für die Stärkung der Currywurst und die Versicherung der Fritten zu einerWeiterlesen
Rheinsberg. (OK) Nachdem im ersten Teil der Obstwasserwanderungen durch die Mark Brandenburg ein kleiner Überblick über Rheinsberg und Fürstenberg gegeben wurde, beschäftigt sich die zweite Folge genauer mit den Vorzügen der keramischen Stadt Rheinsberg. Mit dem Ort also, durch den das Kronprinzenpils fließt. (Grafik) Hier locken nicht nur das Wasser und die Schönheit der Natur, sondern auch innovative Ideen der Stadt und seiner Bürger. Insbesondere hat der Rheinsberger einen Sinn für Humor und überzeugt Gäste durch satirische Angebote. Touristen werden zur Tourist Info ins Rathaus geschickt. Wo sich aber keineWeiterlesen
Rheinsberg/Fürstenberg. (OK) In Obstdeutschland wächst das Obst. Insbesondere in Brandenburg. Aber warum? Um das Geheimnis dieses im Westen nahezu unbekannt gebliebenen, dünn besiedelten, unzugänglichen und abgelegenen Landstriches zu enthüllen, fuhr die Redaktion ins Märkische Land. Genauer gesagt, in die Mark Brandenburg. Die Wanderungen der Obstkurve durch das markige Brandenburg bieten Einblicke in eine unbekannte Welt. Heute die erste Folge: Eine kurze Revue über die Havelseenplatte. Das öbstliche Bundesland ist sandig und liegt in zwei Bereichen ganz vorn: Beim Wassertourismus und bei rechtsextremer Gewalt. Wo ist das Risiko, Opfer rechter GewaltWeiterlesen
Berlin. (OK) Obstkurve verabschiedet sich für den Juli in die unverdiente Sommerpause. Zwei Wochen bis elf Tage keine verdrehten Geschichten mit und mit ohne Tippfedern. Doch eine kleine Aufgabe wird den Lesern für die Ferien mitgegeben. Und zwar diese hier: Kleine, leicht erhöhte aber runde Steinblöcke laden an Bahnhöfen zum Verweilen ein. Jedoch haben Kunden, die sich erwartungsgemäß auf die Steine setzten, um verspätete oder verpünktlichte Züge zu erwarten, allerschwerste Verbrennungen erlitten. Die Kardinalfrage aus Rom lautet also: Warum stehen an Bundesbahnhöfen solche kleinen Reaktoren wie dieser hier? Obstkurve hatteWeiterlesen
Altena. (OK) „Gautschfest“? Davon hatte die Obstkurvenredaktion zugegebenermaßen noch nie gehört. Allein der Name macht neugierig. Gautscho auf Deutsch? Knautschzone? Und ein Fest? Das Geheimnis sollte entlüftet werden. Ein Retortenteam machte sich auf den Weg in die schöne westfälische Stadt Altena und bestieg den hohen Burgberg, denn auf der alten Burg sollten junge Menschen gefeiert werden. Die älteste Jugendherberge der Welt bietet eine gemütliche Unterkunft. Der Tag der Taufe: Ein passendes Ambiente im Burghof mit bretonischer Dudelsackmusik. Auf der Bühne stehen traditionell bekleidete Gesellen und der Gautschmeister. Im Hintergrund knappWeiterlesen